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| Pressemitteilung vom 26.10.2026 |
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| Region |
| Wenn das Herz aus dem Takt gerät: Betzdorfer Herz-Tag am 31. Oktober informiert über Vorhofflimmern |
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| Herzstolpern, Herzrasen, innere Unruhe – oder gar keine Beschwerden: Vorhofflimmern hat viele Gesichter. Die Herzrhythmusstörung ist so verbreitet, dass Fachleute von einer Volkskrankheit sprechen. |
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Betzdorf. Unbehandelt erhöht sie das Risiko für Schlaganfälle und weitere Herzkomplikationen deutlich. Beim Betzdorfer Herz-Tag am Samstag, 31. Oktober 2026, informieren Kardiologen aus Betzdorf und Siegen von 10 bis etwa 12.30 Uhr in der Stadthalle Betzdorf über Erkennung, Ursachen und Behandlung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Arzt-Patienten-Seminar steht unter dem Motto der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung: "Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln". Ausgerichtet wird es von der Praxis für Kardiologie Betzdorf der Marien Ambulant gGmbH, in Zusammenarbeit mit dem Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen und der Deutschen Herzstiftung.
"Viele Menschen erschrecken, wenn ihr Herz zum ersten Mal aus dem Takt gerät. Andere merken gar nichts – und genau das macht Vorhofflimmern so tückisch", sagt Fabian Quirmbach, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und Leiter des Herz-Tags. "Wer seinen Puls kennt und Warnzeichen ernst nimmt, kann viel dafür tun, dass Vorhofflimmern früh erkannt wird."
Zu den möglichen Ursachen zählen unter anderem Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzklappenfehler, eine Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und deutliches Übergewicht. Häufig wird Vorhofflimmern nur zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt.
Nach der Begrüßung durch Fabian Quirmbach sprechen Schirmherr und Bürgermeister Johannes Behner sowie Günter Nöll, ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung, Grußworte. Anschließend erklärt Prof. Dr. med. Michael Buerke, Chefarzt der Medizinischen Klinik für Kardiologie am St. Marien-Krankenhaus Siegen, was im Herzen beim Vorhofflimmern passiert. Fabian Quirmbach stellt anschließend Diagnostik und medikamentöse Therapie vor. Nach einer Bewegungspause mit dem Marien Aktiv Therapiezentrum gibt Oberarzt Dr. med. David Assadi Moghaddam (St. Marien-Krankenhaus Siegen) Einblick in moderne Therapieverfahren, insbesondere die Pulsed Field Ablation – ein Katheterverfahren, bei dem kurze elektrische Impulse das Gewebe gezielt veröden. Zum Abschluss ist Zeit für Diskussion und persönliche Fragen.
"Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Uns ist wichtig, dass Patienten wissen, welche Wege es gibt – und dass sie mit ihren Fragen nicht allein sind", so Quirmbach.
Besucher erhalten die aktuelle Broschüre der Deutschen Herzstiftung zu den Herzwochen. (PM)
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| Pressemitteilung vom 26.10.2026 |
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