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| Nachricht vom 27.10.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| AfD fordert anonymes Meldeportal für Schulen in Rheinland-Pfalz |
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| An der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen hat sich die Situation nach dem Neustart beruhigt. Es wird an nachhaltigen Lösungen gearbeitet - ohne Polizeieinsätze. |
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Mainz. Damit Schüler anonym ihre Erfahrungen mit Gewalt, Bedrohung und Einschüchterung im Schulkontext schildern können, macht sich die AfD-Fraktion für ein landesweites Meldeportal in Rheinland-Pfalz stark. Kinder und Jugendliche, die Angst haben, zur Polizei zu gehen, sollen über dieses Portal über Vorkommnisse berichten können, sagte der Bildungsexperte der Oppositionsfraktion, Joachim Paul, in Mainz. Diesen anonymen Schilderungen müsse dann auch konsequent nachgegangen werden.
Der AfD-Politiker verwies auf die Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen, die auch wegen Polizeieinsätzen in die Schlagzeilen geraten war. Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) hatte jedoch erklärt, dass nur knapp zwei Handvoll Schüler für die Vorfälle und Schwierigkeiten verantwortlich seien. Schritte seien deswegen eingeleitet worden. Möglicherweise gebe es jedoch mehr Fälle, die aber nicht der Polizei gemeldet worden seien, sagte Paul zu dem Antrag für die kommende Landtagsdebatte.
Die Situation an der Brennpunktschule hat sich nach Angaben der Bildungsministerin nach dem Neustart mit Personalwechsel in der Schulleitung und den Lehrkräften beruhigt. Fachleute der Schulaufsicht ADD, des Ministeriums oder des pädagogischen Landesinstituts arbeiten täglich und unbefristet an und mit der Schule an neuen pädagogischen Konzepten. Hintergrund für die massiven Probleme sollen langanhaltende Differenzen innerhalb des Kollegiums und Konflikte mit dem Schulleiter gewesen sein. (dpa/bearbeitet durch Red)
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