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| Nachricht vom 31.10.2026 |
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| Region |
| Neuer Sportplatz in Eichelhardt: Früherer Baubeginn dank Ratsbeschluss möglich |
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| Der erste Schritt auf dem Weg hin zu einem neuen Sportplatz in Eichelhardt ist vollzogen: Der Ortsgemeinderat möchte als Ersatz für die ehemalige Spielfläche aus roter Asche eine neue aus Kunststoff in unmittelbarer Nachbarschaft zum im Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshaus vor den Toren des Dorfes an der B 256 verwirklicht wissen. |
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Eichelhardt. Der Sportplatz in der Ortsmitte von Eichelhardt, der über eine rote und teils harte Deckschicht verfügte, ist längst Geschichte. Er musste der baulichen Erweiterung der Firma Schumacher GmbH innerhalb der Group Schumacher weichen, auch die Tage des noch geöffneten alten Dorfgemeinschaftshauses (DGH) bzw. Sportlerheims, nur wenige Meter vom ehemaligen Spielfeld entfernt, sind gezählt. Ist der Bau des neuen Mehrzweckgebäudes an der B 256 vor den Toren der Ortsgemeinde abgeschlossen, hat die alte Versammlungsstätte ausgedient. Die Eröffnung des Nachfolgers ist für das Frühjahr des kommenden Jahres geplant. Nunmehr steht fest, dass Eichelhardt bereits früher wieder ein Betätigungsareal für Leibeserziehung – vor allem für Fußballer – und ganz in Kunststoff daherkommend erhalten wird. Mit fünf Ja- bei drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gab der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend (29. Oktober) knapp mehrheitlich grünes Licht für eine nach vorne gezogene Realisierung des Projektes, das sich unmittelbar an das neue multifunktionale DGH (mit Umkleiden und Sanitäranlagen für die Sportler) anschließen soll. Dafür änderte das Gremium seinen Beschluss von Ende September 2023, mit dem die Zurückstellung des Baus des Sportgeländes verfügt worden war. Mit der Übereinkunft von vor drei Jahren sei, so Ortsbürgermeister Rainer Zeuner, bestimmt worden, erst die Schlussrechnung für das DGH, die im September oder Oktober 2027 erwartet wird, abzuwarten, ehe die Überlegungen sich Richtung Entstehung eines Kunstrasenareals hätten richten sollen. „Dann hätten wir ein weiteres Jahr verloren“, fügte er an, „somit können wir nunmehr die Erteilung einer Baugenehmigung angehen.“ Es sei gut, dass die auserkorene Fläche im Bebauungsplan schon als Sportplatz ausgewiesen sei. Zeuner erinnerte noch einmal an den Grundsatzbeschluss des Rates, Dorfgemeinschaftshaus in „Personalunion“ mit dem Sportlerheim und Sportplatz als eine Einheit an den neuen Standort zu verlegen. Zudem machte er deutlich, dass das Gremium angesichts weiterer hoher Investitionskosten nicht leichtfertig mit den Finanzen umgehe: „Uns eint die Sorge um den Haushalt.“
Anhebung der Realsteuersätze?
Die umfangreiche Information in der Sitzungsvorlage zeigte auf: „Für den Bau eines Kunstrasenplatzes sind neben den eigentlichen Baukosten weitere Aufwendungen für Planung, Erdarbeiten, Entwässerung, Ausstattungen und notwendigen Begleitmaßnahmen, wie z.B. Errichtung von Fangzäunen, Pflasterarbeiten etc. zu berücksichtigen. Die derzeitige Kostenschätzung beläuft sich auf 1.200.000 Euro. Darüber hinaus müssen die laufenden Kosten für Pflege, Instandsetzung und der generell langfristige Erhalt der Anlage beachtet werden. Förderungen sind, neben einem Zuschuss der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, nicht zu erwarten. Zusätzliche Zuwendungen und Spenden, beispielsweise von Vereinen, würden die finanzielle Situation entlasten. Mit der Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses reduziert die Ortsgemeinde ihre liquiden Mittel auf ein Minimum und benötigt nach der Haushaltsplanung 2025/2026 einen Investitionskredit in Höhe von 300.000 Euro. Die Maßnahme des Sportplatzes müsste vollumfänglich Kreditfinanziert werden. Unter Berücksichtigung der Ausgaben des laufenden Haushaltes und weiteren Maßnahmen innerhalb der Ortsgemeinde liegt der Kreditbedarf bei insgesamt 1.700.000 Euro (z.B. Sanierung K 40 mit einem Ortsgemeindeanteil in Höhe von etwa 170.000 Euro). Mit Schreiben der Kommunalaufsicht vom 17. Juli 2023 wurde der Ortsgemeinde Eichelhardt bereits eine Investitionskredithöhe von 1.800.000 Euro vorläufig versagt. Die finanzielle Einnahmesituation der Ortsgemeinde hat sich fortan nicht verändert. Um die Wahrscheinlichkeit einer Haushaltsgenehmigung zu erhöhen, sollte der Kreditbedarf reduziert werden. Die Umsetzung des Vorhabens führt durch die Investitionskosten und den nötigen Investitionskredit zu einer hohen, langfristigen, finanziellen Belastung des Gemeindehaushaltes. Durch den Verbrauch der verfügbaren Haushaltsmittel bindet sich die Ortsgemeinde an einen eingeschränkten finanziellen Handlungsspielraum. Um die zusätzliche Belastung zu decken und die finanzielle Stabilität zu sichern, wird der Ortsgemeinde Eichelhardt aus Sicht der Verwaltung empfohlen, ihre Realsteuerhebesätze entsprechend zu erhöhen. In der vorläufigen Haushaltsplanung wird mit einem Kreditbedarf von 1.700.000 Euro gerechnet, sowie einer Anpassung der Grundsteuer B von etwa 100 Prozentpunkten (auf 590 v.H.), um eine sichere Einnahmequelle zu generieren, und der Gewerbesteuer von etwa 10 bis 15 Prozentpunkten (auf 430 bis 435 v.H.).“ (vh) |
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| Nachricht vom 31.10.2026 |
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