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| Nachricht vom 31.10.2026 |
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| Wirtschaft |
| Individuelle Chancen für Menschen mit Beeinträchtigung |
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| Die Westerwald-Werkstätten ermöglichen Menschen mit Beeinträchtigung, in verschiedenen Berufsfeldern Fuß zu fassen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist Philip Krawies, der in einer Möbelschreinerei arbeitet. |
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Oberirsen. Die Westerwald-Werkstätten schaffen mit 55 Außenarbeitsplätzen berufliche Perspektiven für Menschen mit Beeinträchtigung. Diese Plätze sind in Bereichen wie Kindertagesstätten, Seniorenheimen, Krankenhäusern, Großküchen, Landwirtschaftsbetrieben, Einzelhandel, Baumärkten, Handwerk, Kfz-Werkstätten, Gartenbau, Industrie und Verwaltungen angesiedelt. Die Arbeitszeiten werden individuell an die Möglichkeiten der Beschäftigten angepasst.
Der Einstieg in einen Außenarbeitsplatz beginnt häufig mit einem Hospitationstag. Danach kann ein mehrwöchiges Praktikum folgen, bei dem sowohl die Beschäftigten als auch die Unternehmen feststellen können, ob die Tätigkeit den Anforderungen entspricht. Aus einem erfolgreichen Praktikum kann ein dauerhafter Außenarbeitsplatz entstehen. Eine Rückkehr in die Werkstatt bleibt jederzeit möglich.
Die Gruppenleitungen der Werkstätten und drei Arbeitstrainer des Inklusionsmanagements begleiten die Beschäftigten während Hospitationen, Praktika, der Einarbeitung und bei möglichen Problemen. Sie stehen auch den Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Nicht jeder Mensch findet im Außenarbeitsplatz die passende Lösung. Viele Beschäftigte entscheiden sich bewusst dafür, weiterhin in den Werkstätten in Flammersfeld, Altenkirchen, Wissen oder Steckenstein zu arbeiten. Wichtig ist, dass die Beschäftigung den persönlichen Fähigkeiten, Wünschen und Bedürfnissen entspricht.
Das Beispiel von Philip Krawies und Frank Seifen zeigt, wie berufliche Teilhabe durch Vertrauen, Unterstützung und Offenheit gelingen kann. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, seinen eigenen beruflichen Weg zu finden. Red
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| Nachricht vom 31.10.2026 |
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