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| Nachricht vom 31.10.2026 |
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| Effektive Maßnahmen gegen Schimmel in der Heizperiode |
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| Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für Schimmelbildung in Wohnräumen erheblich. Die Verbraucherzentrale NRW gibt nützliche Tipps, wie durch richtiges Heizen und Lüften Schimmel effektiv vorgebeugt werden kann. |
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Düsseldorf. Mit dem Start in die Heizsaison wird ein gutes Raumklima besonders wichtig, da das Risiko für Schimmel in Wohnungen und Häusern steigt. Laut Ingo Wagner, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, ist Schimmelbefall nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch die Gesundheit beeinträchtigen. Um dies zu verhindern, hat die Verbraucherzentrale sechs wichtige Tipps zusammengestellt.
Richtiges Lüften ist entscheidend. Mehrmals täglich sollte stoßgelüftet werden, anstatt Fenster stundenlang gekippt zu lassen. Durch fünf bis zehn Minuten Querlüften kann feuchte Luft entweichen und trockene Luft nachströmen. Besonders nach dem Aufstehen, Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen ist ein Luftaustausch wichtig, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren.
Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Bei älteren, ungedämmten Häusern sollte sie eher am unteren Rand liegen. Dies lässt sich mit einem Hygrometer überwachen. Wird dieser Wert regelmäßig überschritten, droht Schimmelbildung an kalten Wandflächen. Häufigeres Lüften oder stärkeres Heizen können hier Abhilfe schaffen. In Ausnahmefällen könnte ein Luftentfeuchter eingesetzt werden, der allerdings Strom benötigt und teuer ist.
Auch in wenig genutzten Räumen sollte eine Grundwärme von etwa 16 bis 18 Grad gehalten werden, um Feuchtigkeitsansammlungen zu vermeiden. In Wohn- und Arbeitsräumen sind 20 bis 22 Grad ideal. Türen zu weniger beheizten Räumen sollten zwischen den Lüftungsvorgängen geschlossen bleiben.
Größere Möbelstücke sollten nicht direkt an kalten Außenwänden stehen, da sich dahinter Feuchtigkeit stauen kann. Möbel sollten so aufgestellt werden, dass Luft zirkulieren kann, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
Feuchtigkeitsquellen im Haushalt sollten minimiert werden. Das Trocknen von Wäsche in der Wohnung, viele Zimmerpflanzen oder das Kochen ohne Deckel erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Wer Schimmel vorbeugen möchte, sollte diese Quellen erkennen und gegebenenfalls durch verstärktes Lüften oder den Einsatz von Lüftungstechnik gegensteuern.
Regelmäßige Kontrolle der Bausubstanz kann ebenfalls helfen, Schimmelbildung vorzubeugen. Undichte Dächer und feuchte Kellerwände begünstigen oft unbemerkt Schimmel. Ein regelmäßiger Blick auf mögliche Schwachstellen im Gebäude kann größere Schäden und teure Sanierungen verhindern. Mieter sollten bei Anzeichen von Schimmel ihren Vermieter informieren. Red |
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| Nachricht vom 31.10.2026 |
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