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| Nachricht vom 03.11.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rückgang der Schulanfängerzahlen in Rheinland-Pfalz |
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| In Rheinland-Pfalz starten so wenige Kinder ins Schulleben wie seit dem Schuljahr 2021/22 nicht mehr. Welche Entwicklungen hinter dem Rückgang stehen. |
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Rheinland-Pfalz. In Rheinland-Pfalz sind zum neuen Schuljahr 2026/27 rund 39.900 Kinder eingeschult worden. Das waren 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Damit sank die Zahl der Schulanfänger auf den niedrigsten Stand seit dem Schuljahr 2021/22.
Als Gründe für den leichten Rückgang der Einschulungszahlen nannte das Statistikamt unter anderem die demografische Entwicklung, eine geringere Zuwanderung von Schutz- und Asylsuchenden sowie Fortzüge. Die Zahl der Fünf- bis Sechsjährigen in Rheinland-Pfalz war zwischen Ende 2024 und Ende 2025 um etwa 0,7 Prozent gesunken.
Rund 12.000 der kürzlich eingeschulten Kinder haben einen Migrationshintergrund, wie Statistiker aufzeigten. Das entsprach etwa 30 Prozent und einem leichten Rückgang um 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Knapp die Hälfte von ihnen hatte keine deutsche Staatsangehörigkeit. Die größten Gruppen kamen aus Syrien (rund 910 Kinder), der Ukraine (730), Rumänien (530), Afghanistan (340) und Bulgarien (330).
Die meisten Kinder (96 Prozent) begannen ihre Schulzeit an einer Grundschule. Drei Prozent wurden an Förderschulen und weniger als ein Prozent an Freien Waldorfschulen eingeschult. Rund 1.000 Kinder wurden vorzeitig eingeschult, etwa 1.900 verspätet. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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