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Kultur
Volkslieder - Gestern und Heute
Es gibt Melodien, die hört man und vergisst sie nie mehr. Früher bezeichnete man solche Melodien und Lieder als "Gassenhauer", jeder kannte sie und konnte sie irgendwie singen. Vieles hat sich im Laufe der Jahrhunderte geändert, geblieben ist ein Schatz von unvergesslichen Melodien. Aber auch die Moderne hat ihre besonderen Lieder. Sie werden gemeinsam im Konzert in Betzdorf-Bruche präsentiert.
Freuen sich auf viele Gäste: Paul Hüsch, Herbert Faber, Marie-Theres Ganser und Norbert Bayer (von links). Foto: prBetzdorf. Die Brucher Chöre und die Chorgruppe Druidenstein geben ein Konzert
„Volkslieder gestern und heute“. Am Sonntag, 21. Oktober, werden die Brucher „Frohsinn“- Chöre mit den TonARtisten, der Chorgruppe Druidenstein, um 17 Uhr in der Turnhalle Bruche ein Gemeinschaftskonzert mit traditionellen und modernen Volksliedern aufführen.

Im deutschsprachigen Raum haben sich in den Jahrhunderten über 300.000 Volkslieder entwickelt, die alle eine zeitgemäße Geschichte zu erzählen haben.
Für die musikalischen Leiter der Chöre, Paul Hüsch und Karin Endrigkeit eine wahre Fundgrube zum stöbern. Gefunden und für das Konzert „Volkslieder – gestern und heute“ ausgesucht wurden gern gesungene Gassenhauer und rhythmisch aufgepeppte Songs.
Es werden Lieder zu hören sein, die jeder sofort mitsingen könnte, aber auch Melodien vorgetragen, die von den Sängerinnen und Sängern ein hohes Maß an Tonfestigkeit, Sprachbeherrschung und Rhythmik verlangen. Dabei werden sich die Brucher Chöre stärker den traditionellen Liedern widmen, wie „Im schönsten Wiesengrunde“, oder dem Loreleylied von Friedrich Silcher. Aber auch das eher selten gehörte „Rheinische Fuhrmannslied“ von Paul Zoll und die „Landerkennung“ von Edward Grieg werden zu hören sein.

Zwei eindrucksvolle Lieder aus Mittelalter und Romantik wird der Gemischte Chor vortragen. Der bekannte Betzdorfer Heinrich Nassen schrieb das Lied „Es war einmal“, was im Programm nicht fehlen darf. Mit „So viel Schwung“, „Diese flotte Melodie“ und „Rock my Soul“ wird sich der Frauenchor Bruche präsentieren.

Modern und rhythmisch beschwingt treten die "TonARtisten" auf mit dem Bauern-Blues „Suuntag am Land“ von Lorenz Maierhofer, dem „Rendezvous“ von Oliver Gies und „One more nigtht“ von Phil Collins.
Der „kleine Chor“ der TonARtisten singt „Trickle trickle von Clarece Basset, „Tears in haven“ komponiert von Eric Clapton sowie die Songs „You've got a friend“ von Carole King und „Mad World“ von Roland Orzabal.

Musikalisch begleitet werden die Chöre von den Pianistinnen Christa Schlosser, Altenkirchen am Klavier und Sonja Gerbershagen, Siegen, E-Piano.

Eintrittskarten gibt es für 5 Euro an der Abendkasse und können auch vorab bei den Chormitgliedern erworben werden. Tel.: Norbert Bayer, 02741-25839.
Nachricht vom 15.10.2012 www.ak-kurier.de