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Abschlussübung im Handwerkerpark
Die Freiwillige Feuerwehr Hamm löschte bei der Jahresabschlussübung einen "Brand" im Garten- und Landschaftsbau Holschbach im Handwerkerpark Roth. Hamms neuer Wehrleiter Heiko Grüttner leitete die Übung, in die auch die Rettungshundestaffel eingebunden war.
Hamms neuer Wehrleiter Heiko Grüttner (rechts) mitten im Geschehen der Übung im Handwerkerpark Roth. Fotos: Rolf-Dieter RötzelHamm/Roth. In der Werkstatt des im Handwerkerpark Roth gelegenen Garten- und Landschaftsbau Holschbach ist es bei Reparaturarbeiten an einer Baumaschine zu einer Verpuffung gekommen. Es werden Personen vermisst und es brennt. Das war das angenommene Szenario der Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Hamm und der ihr angeschlossenen Rettungshundestaffel.
Das Feuer breitet sich schnell aus und droht auf ein Düngemittel- und Saatgutlager überzugreifen. Unmittelbar nach der Verpuffung sind die sich in der Werkstatt aufhaltenden Arbeiter in Panik geraten und in den naheliegenden Wald gelaufen. Außerdem ist eine Person durch den rasch ausbreitenden Brandrauch im Büro eingeschlossen. So das Szenario für die Übung vor Ort.

Die Jahresabschlussübung, an der das Hammer DRK auf Grund der am gleichen Tag stattfindenden DRK-Herbstkleidersammlung nicht teilnehmen konnte, verlief nicht spektakulär, dafür jedoch realistisch und zweckdienlich. Realistisch dabei, der aus dem Gebäude nach draußen dringende „Qualm“, eine Nebelmaschine machte dies möglich.
Initiiert und koordiniert hatten die Jahresabschlussübung der neue Hammer Wehrleiter Heiko Grüttner, Dirk Kuklik und die Holschbach-Geschäftsleitung.
Nach der Erkundung des Brandherdes durch den zuerst auf dem Holschbach-Gelände eintreffenden Wehrleiter übernahmen zwei Atemschutztrupps eines unmittelbar danach ankommenden Tanklöschfahrzeuges sofort die Rettung der im Büro eingeschlossenen Person mit einem Innenangriff.

Das zweite Tanklöschfahrzeug führte mit mehreren Strahlrohren einen Außenangriff durch, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Unterstützt wurde der Löscheinsatz von der Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs und des Schlauchwagens. Die Wasserversorgung erfolgte aus Hydranten.

Parallel zu den Löscharbeiten begann die ebenfalls alarmierte Hammer Rettungshundestaffel die Suche nach den vermissten Personen. Kurze Zeit später schlugen die vierbeinigen Spürnasen bereits an, auch sie lösten ihre Aufgaben bravourös.

Nach knapp einer Stunde ist der Brand gelöscht, mit dem Typhon-Lüfter wird der restliche Qualm aus dem Anwesen geblasen und die Schläuche wieder eingerollt. Wehrleiter Heiko Grüttner sprach von einer gelungenen Übung von der Vorgehensweise der 36 beteiligten Wehrmänner bis hin zur Personenrettung. Ein besonderer Dank ging an den Garten- und Landschaftsbau Holschbach für die Bereitstellung des Objektes. (rö)
       
Nachricht vom 29.10.2012 www.ak-kurier.de