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Neues Labor ging in Betrieb
Für die Ausbildung der Anlagenmechaniker ging nun an der Berufsbildenden Schule (BBS) Betzdorf/Kirchen ein neues Labor in Betrieb. Zahlreiche Firmen statteten das Labor aus, um die moderne Ausbildung zu unterstützen. Ehemalige Schüler, heute Meister, hatten die Anlagen eingebaut.
Brennerwartung am Heizkessel im neuen Labor der BBS Betzdorf-Kirchen. Foto: Manfred ErmertKirchen/Betzdorf. Das neue Labor für die Anlagenmechaniker der BBS Betzdorf-Kirchen hat sich nach Fachlehrer Andre Kraft bestens bewährt. Die Auszubildenden können Funktionsanalysen und Einmessungen nach dem Bundesimmissionsgesetz (BIMSCH) vornehmen, Wartungs-und Servicearbeiten durchführen, Regelungszusammenhänge und Schaltpläne überprüfen und die Schichtung im Speicher messen. Die neuen Geräte wurden der BBS von einigen Fachfirmen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Sponsoren sind an einer guten Ausbildung interessiert. So übergab die Firma Viessmann eine Öl-Brennwertherme mit Lüftungsgerät, die Firma Capito einen Pufferspeicher, die Firma Vaillant eine BW-Therme und die Firma Elektro-Conze eine Elektro-Simulationswand.

Die Montage der verschiedenen Geräte erfolgte durch ehemalige Schüler der BBS-Betzdorf-Kirchen. Christian Fischer, Marvin Schmidt und Steffen Märzhäuser hatten vor vier Monaten ihre Meisterprüfung im SHK-Handwerk abgelegt – ihre Montagearbeit war der Dank an die BBS für die gute schulische Ausbildung. Die Inbetriebnahme der Geräte erfolgte durch die Firma Matthias Strauch (Mudersbach).

Die Ausbildungszeit zum Anlagenmechaniker dauert dreieinhalb Jahre. Die theoretische Abschlussprüfung wird in der jeweiligen Berufsschule abgelegt, die praktische findet in der Handwerkskammer Koblenz statt. Auch die überbetrieblichen Lehrgänge, z.B. Wassertechnik, Elektrolehrgang und Schweißlehrgang findet in der HWK Koblenz statt.

Die Aufgabenfelder des Anlagenmechanikers sind sehr umfangreich: Neuinstallationen und Sanierungen von Wasser- und Heizungstechnik im privaten als auch industriellen Bereich haben den größten Anteil an ihrer Arbeit. Nicht zu vergessen sind die sich weiter vergrößernde Bereiche der regenerativen Energieanwendung und des altersgerechten Wohnens. (erm)
Nachricht vom 09.12.2012 www.ak-kurier.de