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Neuwied gewinnt verdient Heimspiel gegen Dinslaken
Mit einer couragierten Leistung von der ersten bis zur letzten Minute haben die Neuwieder Bären einen verdienten Heimsieg gegen die Kobras aus Dinslaken eingefahren - es war der vierte Erfolg im Oberliga-West-Pokal für den Eishockey-Oberligisten. Das Team von EHC-Trainer Arno Lörsch gewann die Partie mit 6:4 (1:1, 4:2, 1:1). "Wir hätten uns heute nur selbst schlagen können."
Wurden für ihren Willen und Einsatz belohnt: die Bären gewannen das Heimspiel gegen Dinslaken. Foto: www.fischkopp-medien.deEin frühes Tor durch Marc Blumenhofen in Überzahl (4.) - die Partie begann so ganz nach dem Wunsch der Bärenfans. Als sich jedoch zwei EHC-Spieler in der neutralen Zone im Weg standen, schnappte sich Jan Nekvinda die Scheibe und schob zum 1:1-Ausgleich ein (11.). Was folgte war jedoch eine überzeugende Defensivleistung bis zur ersten Drittelpause, zumal die Neuwieder ab Minute 13 quasi permanent in Unterzahl agierten. Doch die Kobras konnten auch in doppelter Überzahl (1:35 Minuten lang) kaum zwingende Torchancen herausspielten.

Munter wurde es hingegen im zweiten Abschnitt, in dem beide Teams offensiv zum Zuge kommen sollten. Willi Hamann (24.) und Andy Leufgen (26.) schossen zunächst einen Vorsprung heraus, doch Tom Goldmann verkürzte nur wenig später auf 2:3 (28.). Der EHC aber blieb am Drücker und erfolgreich im Abschluss: Routinier Andreas Halfmann traf auf Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger (31.), dazu machte Kai Kühlem mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie (40.) das 5:3 - beide Tore fielen in Überzahl. Auf der Gegenseite traf Benedikt Hüsken nach sehenswerter Einzelaktion zum zwischenzeitlichen 3:4 (37.).

"Die Mannschaft hat Willen und Einsatz gezeigt und ist dafür belohnt worden", sagte Lörsch, der ein ausgeglichenes Schlussdrittel sah. Jan Nekvinda verkürzte zunächst auf 4:5 (44.), ehe Rene Sting kurz vor Schluss einen Konter zum 6:4 abschloss (59.). Die Spieler bedankten sich nach Spielende bei ihren Fans für die Unterstützung in der bisher so schwierigen Saison: "Wir sagen Danke an den 7. Mann. Ohne Euch geht es nicht" stand auf einem übergroßen Plakat. Ein wichtiges Signal an die treuen Fans, die zum Spielende hin minutenlang das Team mit lauten Anfeuerungsrufen unterstützt und wie so oft für eine tolle Atmosphäre gesorgt hatten.
Nachricht vom 05.03.2013 www.ak-kurier.de