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21. März ist Equal Pay Day
"Frauen müssen gerecht am Erwerbsleben beteilgt werden", fordert MdL Thorsten Wehner zum "Equal Pay Day". In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: Viel Dienst - Wenig Verdienst" und rückt die Gesundheitsberufe mit den zum Teil schlechten Löhnen in den Mittelpunkt.
Kreisgebiet. „An der Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt weiterhin rund ein Viertel weniger verdienen als Männer, hat sich leider bisher nichts geändert. Umso wichtiger ist auch dieses Jahr der Equal Pay Day, um auf den Missstand der fortwährenden Entgeltlücke aufmerksam zu machen“, betont der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner, der auch Mitglied im Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung des rheinland-pfälzischen Landtags ist, zum diesjährigen Equal Pay Day am 21. März.

Das Datum des Equal Pay Day markiert jährlich den Zeitpunkt, den berufstätige Frauen in Deutschland jedes Jahr über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um das durchschnittliche Jahresgehalt der Männer zu erreichen.

Der diesjährige Equal Pay Day seht unter dem Motto: „Viel Dienst – wenig Verdienst“ und stellt insbesondere das Thema Lohnfindung in Gesundheitsberufen“ in den Fokus. „Zum bestehenden Entgeltunterschied der Geschlechter trägt entscheidend bei dass frauentypische Berufe insgesamt betrachtet, immer noch massiv schlechter bezahlt werden als typische Männerberufe (z.B. im Technik- und Finanzbereich)“, erklärt Wehner.
In der Gesundheitsbranche sind rund 80 Prozent der Beschäftigten weiblich. Das Einkommen bewegt sich aber am unteren Rand der Gehaltsstatistiken.
„Wir müssen hier zu einer gesellschaftlichen Neubewertung dieser Berufe, die mit der Arbeit von Menschen zu tun hat, kommen. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der Bedeutung dieser Berufe für eine alternde Gesellschaft, wie die unsere dringend geboten. Denn nur so können wir auch in Zukunft Fachkräfte für diese wichtigen Berufszweige gewinnen“, betont der SPD-Politiker.

Mit dieser Thematik hatte sich auch schon eine Kommission des SPD-Kreisverbandes Altenkirchen unter der Leitung von Thorsten Wehner vor ca. anderthalb Jahren beschäftigt. „Es ist wichtig die Forderungen von damals nach einer Durchsetzung der Entgeltgleichheit, nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn sowie einer Neuordnung der geringfügigen Beschäftigung und Teilzeitarbeit zu wiederholen. Hier ist der Bund gefordert!“, so Wehner abschließend.
Nachricht vom 21.03.2013 www.ak-kurier.de