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Nachricht vom 03.04.2013
Region
Über den Islam in Deutschland
Der CDU-Kreisverband hat die profilierte und anerkannte Islamwissenschaftlerin Dr. Rita Breuer zum Vortragsabend eingeladen. Am Montag, 8. April, 19 Uhr wird sie im Hammer Kulturhaus zum Thema: Islam in Deutschland und dem islamischen Recht sprechen. Das wird mit Sicherheit spannend, denn die Wissenschaftlerin kennt die Vorurteile zum Thema Islam/Scharia bestens.
Hamm/Kreisgebiet. „Scharia in Deutschland? Das Islamische Recht in Theorie und Praxis“ ist Thema einer Informationsveranstaltung des CDU-Kreisverbandes Altenkirchen am Montag, 8. April, 19 Uhr, im Hammer Kulturhaus (Scheidter Straße 11-13).

Referentin des Abends ist die Islamwissenschaftlerin Dr. Rita Breuer, die nach dem Studium der Islamwissenschaft und Volkswirtschaft in Freiburg, Kairo und Tunis wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte für orientalische Sprachen an der Universität Freiburg war. Nach der Promotion 1991 war sie bis 2002 in der Kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit (Misereor), Schwerpunkt Islamische Welt, tätig. Derzeit lehrt sie hauptamtlich in der Aus - und Weiterbildung von Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden, unter anderem an der Fachhochschule des Bundes in Brühl.

Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen zum Islam in der Gegenwart, zuletzt erschien „Wird Deutschland islamisch? Mission, Konversion, Religionsfreiheit“ (Schiller-Verlag Berlin) sowie „Im Namen Allahs? Christenverfolgung im Islam“ (Herder Verlag Freiburg).

„Die Einschätzungen zur Entwicklung des Islams in Deutschland reichen von Panik vor einer systematischen Unterwanderung und Islamisierung unserer Gesellschaft auf der einen bis zu hartnäckiger, beängstigender Realitätsverweigerung auf der anderen Seite“, so ihre Analyse.
Und weiter: „Durch Mission und Einflussnahme werden im Namen von Islam und Religionsfreiheit immer mehr Sonderrechte eingefordert und durchgesetzt, teilweise zu Lasten anderer Grundrechte und zu Lasten des sozialen Zusammenhalts. Dabei gibt es durchaus Ansätze für einen modernen, integrations- und demokratiefähigen Islam, und viele Muslime, die ihren Glauben längst so verstehen und leben. Sollte man nicht endlich diese Kräfte unterstützen?“ - so wird eine Frage lauten.

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