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Niedriglöhne endlich stoppen
Der Kreisverband "Die Linke" Altenkirchen fordert in einer Pressemitteilung zum 1. Mai den gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro. 21 Prozent der Beschäftigten im Landkreis arbeiten zu Niedriglöhnen. Da ist die niedrige Rente und die drohende Altersarmut bereits jetzt schon sicher.
Kreis Altenkirchen. „Es ist ein Skandal, wie viele Beschäftigte im Kreis Altenkirchen mit Niedriglöhnen abgespeist werden. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde ist längst überfällig“, erklären die Kreisvorsitzenden von "Die Linke" im Kreisverband Altenkirchen, Gisela Krüger–Kuhlmann und Julien Fleckinger.

Laut einer Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag bei der Bundesagentur für Arbeit liegt im Kreis Altenkirchen der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die lediglich einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro erhalten, bei 21 Prozent. Das sind im Kreis Altenkirchen 5134 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

In Anbetracht dieser Zahlen fordern Gisela Krüger–Kuhlmann und Julien Fleckinger: „Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nutzt nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet.“
Im Kreis Altenkirchen bekommen 477 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Hartz IV-Leistungen, weil in der Regel ihr Lohn nicht zum Leben reicht“, so die Kreisvorsitzenden der Linken weiter.
Die Linke unterstützt auch die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai dieses Jahres nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte Die Linke ihre Solidarität und praktische Unterstützung in den kommenden Wochen.
Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.
Nachricht vom 02.05.2013 www.ak-kurier.de