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Das Gesundheitsmanagement wirkt
Zum zweiten Mal hatte die Westerwald Bank im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) einen Gesundheitstag für die über 500 Beschäftigten des Unternehmens aufgelegt. Diesmal ging es insbesondere um den Themenbereich „Bewegung im Alltag“.
Das Team Gesundheitsmanagement der Westerwald Bank ist zufrieden mit dem zweiten Gesundheitstag: (von links) Sebastian Heidrich, Dagmar Kuhl, Claudia Kohlhaas und Yvonne Leonhardt, es fehlen Natascha Schäfer und Karl-Peter Schneider.Hachenburg/Region. Zum zweiten Mal hatte die Westerwald Bank im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) einen Gesundheitstag für die über 500 Beschäftigten des Unternehmens aufgelegt. Regelmäßig nahmen bereits in den letzten Jahren rund 150 Mitarbeiter an angebotenen Kursen teil. Der Gesundheitstag in der Hachenburger Hauptgeschäftsstelle zeigte einen Querschnitt der bisherigen Angebote und machte Lust auf mehr.

Welche Höchstleistungen beispielswiese das menschliche Gehirn vollbringt und wie schnell man an die Grenzen der Koordinationsfähigkeiten gelangen kann, zeigte der Schnupperkurs Life-Kinetik. Schon bei einer simplen Übung mit zwei Bällen, die aus der Luft mit gekreuzten Armen aufgefangen werden müssen, wurden erste Grenzen deutlich. Doch schon nach ein paar Versuchen klappte es besser, neue Fähigkeiten waren dazu gekommen. Das ist das Ziel von Life-Kinetik: Wahrnehmung, Gehirnjogging und leichte Bewegung zu mehr Leistungsfähigkeit verbinden - ein bisweilen auch unterhaltsamer Übungsparcours. Auch Yoga gehört zum Angebot des Gesundheitsmanagements: Schnell findet man hier eine eigene Auswahl von Positionen, in denen man verharren kann und neue Kraft tankt.

Das Thema „Bewegung im Alltag“ zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung, auch das vermeintliche Volksleiden Rückenschmerzen war Thema. In einer kleinen Rückenschule wurde aufgezeigt, wie man schwere Lasten anhebt, ohne dem Bewegungsapparat zu schaden, oder wie man den Bürostuhl angemessen einstellt und die optimale Haltung am Arbeitsplatz findet. Begleitet von schnellen Rhythmen bestand zudem die Möglichkeit, den - nur scheinbar sehr leichten - Umgang mit dem so genannten Flexi-Bar zu erlernen, einem etwa 1,50 Meter langen Schwingstock, dessen Vibrationen vor allem die Tiefenmuskulatur trainiert. Mitmachen war auch beim Cross-Boule angesagt, einer Variante des in Südeuropa verbreiteten Freizeitspiels. Im Finale freuten sich Evelyn Hommel und Franziska Hähn dabei über ein neues Cross-Boule-Spiel.

Der Gesundheitstag hatte außerdem individuelle Beratungsleistungen für die Teilnehmer parat: Eine Impfberatung für den nächsten Urlaub war genauso im Angebot wie eine Herzzustandsmessung. Die Betriebsärzte standen außerdem für persönliche Gespräche rund um das Thema Gesundheit zur Verfügung. Außerdem gab es Informationen zu psychischer Gesundheit, Bluthochdruck, aber auch zu ausgeglichener und gesunder Ernährung.

In der Schalterhalle zeigten Vertreter des Roten Kreuzes mit Hilfe eines Dummys die Herz-Lungen-Wiederbelebung nach neuesten Standards. Vor der Tür schließlich ging es handfest zu: Es zischte, Flammen loderten, Kommandos hallten über den Parkplatz: „Sicherung abreißen! Knopf fest einschlagen! Näher ran! Tiefer halten“ Was hier die Bank-Mitarbeiter hier gefahrfrei übten, war der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher, gestützt auf einen Filmbeitrag, der aufzeigte, dass eine vergessene, brennende Kerze schon nach wenigen Minuten ein wahres Inferno entfachen kann.

Zwei Aspekte prägen das Gesundheitsmanagement der Westerwald Bank: „Einerseits präventive Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung von Krankheitsrisiken, andererseits die Gesundheitsförderung, die Stärkung der individuellen und strukturellen Ressourcen, um die Gesundheit zu stabilisieren“, erläuterte Personalleiter Karl-Peter Schneider, der mit Sebastian Heidrich, Dagmar Kuhl, Claudia Kohlhaas, Yvonne Leonhardt und Natascha Schäfer das Team Gesundheitsmanagement des Unternehmens bildet. Dabei unterzieht die Bank das Angebot regelmäßig einer Bewertung durch die Teilnehmer und fragt die Resonanz ab, um das Gesundheitsmanagement auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter auszurichten.
Nachricht vom 23.05.2013 www.ak-kurier.de