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Vereine
MGV will Bandbreite erweitern
Seine Bandbreite will der Männergesangverein Hüttenhofen im neuen Jahr. Dies kündigte der neue Chorleiter Markus Müller in der Jahreshauptversammlung des Vereins an.
Mammelzen. Ein Jahr des Umbruchs, des Neubeginns und der Umstellung liegt zum Teil hinter den aktiven Sängern des Männergesangverein Hüttenhofen 1919. Auch das begonnene Jahr zeichnet sich für Chor und Chorleiter noch als Umgewöhnungsphase ab. Vereinsvorsitzender Dieter Rütscher eröffnete im Vereinslokal Staude in Mammelzen die Jahreshauptversammlung vor fast kompletter Chorbesatzung. Besonders begrüßte Rütscher den neuen Chorleiter Markus Müller. Nach der Genehmigung der Tagesordnung durch die Versammlung und dem Gedenken an die Verstorbenen Mitglieder verlas Schriftführer Helmut Merten den Jahresgeschäftsbericht. Das Sangesjahr begann mit einem Ständchen auf der Goldhochzeit von Ehrenmitglied Horst und Steffi Veith. Zur letzten Ruhe begleiteten die Sänger ihr Ehrenmitglied Willi Schüchen. Es folgten im Laufe des Jahres Ständchen auf einigen Runden Geburtstagen, das Singen in der Ortsgemeinde Mammelzen an acht verschiedenen Punkten, die Seniorenfeier, die Jubiläumsfeier des Frauenchores Mammelzen zum 25 jährigen Bestehen und auch die gemeinsame Weihnachtsfeier mit den Sangesfrauen im Dorfgemeinschaftshaus. Der 15. Juni des vergangenen Jahres ging als großer Trauertag in die Geschichte des MGV Hüttenhofen ein. Der allseits beliebte Dirigent Wolfgang Schäfer erlag einem Herzanfall.
Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht folgten und ebenso die positive Entlastung des Vorstandes. Zu neuen Kassenprüfern wählte die Versammlung Uli Wetzel, Gerd Hermani und Jürgen Krug. An Terminen stehen die Goldhochzeit von Vereinsgastwirt und Sangesbruder Egon Staude, ein musikalischer Frühschoppen, das Müschenbacher Mailerfest und die Weihnachtsfeier bereits fest. Im Gespräch ist eine erneute Sangestour durch die Gemeinde. Ebenso sind im Gespräch die Planung eines Ausfluges und eine Konzertplanung für 2009. Dirigent Markus Müller äußerte sich über das gemeinsame Zusammengehen positiv. Die Entwicklung des Chores sei gut, er habe den Schnitt gut bewältigt. Er, Müller wolle aber grundsätzlich verstanden wissen, dass er einen anderen Weg gehe als sein Vorgänger. Er stelle insbesondere den Chor in den Vordergrund. Der Chor sei der Klangkörper und der müsse sich nach außen gut darstellen. In Zukunft strebe er eine Veränderung des Liedgutes an. Die Bandbreite der Chorsätze solle erweitert werden. Er stelle sich auch Lieder wie Shantys und Wienermelodien vor. Aus Reihen der Sänger kam nochmals die Anregung, dass man einmal im Jahr mit dem Frauenchor gemeinsam singen solle. (ari)
Nachricht vom 09.03.2008 www.ak-kurier.de