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Den neuen Rasenplatz eingeweiht
Den Traum der Fußballer auf einem Rasenplatz spielen zu können, ist für Gebhardshainer Kicker jetzt möglich. Der neue Rasenplatz wurde kürzlich eingeweiht. Nicht nur die Fußballer können sich freuen, auch die Schüler der Westerwald Schule in Gebhardshain. Die DJK erhielt den Pflegeauftrag, und organisierte dafür Patenschaften.
40 Jahre Staub oder Matsch sind nun Geschichte, der neue Rasenplatz in Gebhardshain ist fertig und wurde offiziell übergeben. Foto: annaGebhardshain. Große Freude herrschte am Wochenende bei allen Fußballspielern der Gebhardshainer Spielgemeinschaften. Endlich können auch sie auf einem Rasenplatz spielen. Über 40 Jahre rannten sie dem runden Leder auf einem entweder staubtrockenen, oder matschigen Aschenplatz hinterher.

Vor knapp einem Jahr begannen dann die Umbauarbeiten für den nun fertigen Naturrasen. Kürzlich war offizielle Übergabe der Firma Cordel-Bau an die Ortsgemeinde. Anschließende wurde der Rasenplatz feierlich eingeweiht. Bruno Seibert, erster Vorsitzender der DJK Gebhardshain begrüßte dazu Bürgermeister Konrad Schwan, Ortsbürgermeister Heiner Kölzer, Pfarrer Rudolf Reuschenbach, MdB Sabine Bätzing-Lichtenthäler, sowie Vertreter des Verbandsgemeinderates, des Ortsgemeinderates, der Werbepartner und weitere Gäste.

Der Traum aller Fußballer, auf einem Rasenplatz zu spielen, sei endlich wahr geworden, so Seibert. Sein Dank galt, dem Vereinsvorstand, dem Rasenplatzteam, sowie den Rasen-Paten. Das Gelände des Platzes ist Eigentum der Verbandsgemeinde und der Platz daher auch von den Schülerinnen und Schülern der Westerwald Schule genutzt.
Der Sportplatz selbst gehört der Ortsgemeinde und die DJK erhielt den Pflegeauftrag für den Rasenplatz, da seitens des Vereins allein 16 Fußballmannschaften diesen Platz nutzen werden. Der DJK läge viel daran, dass der neue Rasenplatz gut gepflegt werde, so Seibert. Die volle Belastbarkeit des Platzes ist erst im Verlauf der Zeit möglich, so dass anfangs nur drei Mannschaften auf dem Platz spielen werden.

Ortsbürgermeister Kölzer sprach hinsichtlich der Investition von einem richtigen Schritt, werde der Platz doch von rund 200 Kindern und Jugendlichen in Anspruch genommen. Als falsch bezeichnete Kölzer die Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz sich aus der Förderung von Sportstätten im ländlichen Bereich zurück zu ziehen. Bewusst habe man sich hinsichtlich des Belages für den Fußballplatz für einen Naturrasen entschieden, so der Bürgermeister. Naturrasen sei so gut wie unbegrenzt haltbar, Gelenkschonend und umweltfreundlich.

Bestrebungen nach besseren Sportplätzen gäbe es in der ganzen Verbandsgemeinde, so Konrad Schwan. Der VG Rat habe sich daher entschieden erst einmal die Schulsportplätze in Gebhardshain und Elkenroth anzupacken. Der Sportplatz in Gebhardshain bedeute eine Investition von etwa 120.000 Euro, wovon die Verbandsgemeinde 44.000 Euro übernehme und somit der Löwenanteil von der Ortsgemeinde zu tragen sei. Der Fußballsportgemeinschaft wünschte Schwan eine erfolgreiche Saison und überreichte zwei Fußbälle als Geschenk. Pfarrer Rudolf Reuschenbach segnete danach den neuen Rasenplatz ein.

Den ersten Rasenpaten wurden im Rahmen der Veranstaltung ihre Urkunden verliehen. Der Fußballplatz ist auf mehr als 400 kleine Parzellen symbolisch aufgeteilt, über die dann Patenschaften übernommen werden können. Je nach Parzelle zahlen die Paten 20 bis 100 Euro im Jahr. Mit dem Geld wird die Pflege des Platzes finanziert. (anna)
Nachricht vom 24.07.2013 www.ak-kurier.de