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Wissen: Kipper hing verkeilt unter der Bahnbrücke
Am Donnerstagmorgen, ca 10.30 Uhr wollte ein Traktor mit Kipper in die Marktstraße einbiegen. Im Abbiegevorgang knallte der Kipper gegen die Bahnbrücke der Unterführung, verkeilte sich dort und hing fest. Die Unfallstelle ist abgesichert, ein Spezialbergefahrzeug wurde angefordert und Techniker der Deutschen Bahn. Verletzt wurde niemand.
Festgekeilt hing der Kipper unter der Eisenbahnbrücke in der Marktstraße in Wissen. Fotos: Helga Wienand-SchmidtWissen. Es gab schon viele sogenannte "Anstöße" in der Wissener Unterführung in der Marktstraße. Aber das ein ganzer Kipper sich festverkeilte, von der Zugmaschine und dem Auflieger abriss und dort festhing - ist ein Unfall, denn es so auch noch nicht gab.

Die Unfallstelle wurde entsprechend abgesichert da die Gefahr bestand, dass durch Vibrationen der Bahnbrücke das tonnenschwere Teil abstürzte. Denn der Bahnverkehr lief und läuft derzeit über die Brücke.
Die Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gange. Ein Trakor mit dem Kipper wollte in die Unterführung einbiegen, ob durch technischen Defekt oder sonstige Gründe die Hydraulik den Kipper hochfuhr - oder ob er einfach zu hoch ausgefahren war - dies werden die Ermittlungen der Polizei noch ergeben.
Die Zugmaschine wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Gegenverkehr gedrückt, dort wurde ein VW-Transporter beschädigt.
Der abgerissene Kipper musste mit einem Kran geborgen werden, ein Spezialfahrzeug erledigte diesen Part gegen 11.30 Uhr. Ebenso sind Techniker der Deutschen Bahn angefordert, die die Brücke begutachten müssen.

Obwohl die Unfallstelle umfassend gesichert war, wagten es die Leute diese Absperrung zu ignorieren. Das Absperrband mit dem Aufdruck "Polizei" wurde überklettert und man schlüpfte drunterdurch - sogar mit Kinderwagen. Für die Polizei ein Ärgernis, es gab Verwarnungen, aber irgendwie schien das niemand zu interessieren. "Ich muss aber hier vorbei", die meist gehörte Aussage. Dass man als Fußgänger auch einen kleinen Umweg an der Gefahrenstelle in Kauf nehmen musste - da galt es viel Überzeugungsarbeit für die Beamten vor Ort zu leisten. Es war ja ein Weg vorhanden der als sicher galt.

Die Straße ist derzeit noch gesperrt, es wird aktualisiert. (hws)


       
       
   
Nachricht vom 01.08.2013 www.ak-kurier.de