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Nachricht vom 25.03.2008
Region
Änderungen bei Abfallentsorgung
Einige Veränderungen bei der Abfallentsorgung im Kreis Altenkirchen werden am 1. April in Kraft treten. Betroffen sind die Sammlung und der Transport von Sperrabfall, Grünabfall sowie Elektronikschrott mit sonstigem Metallschrott und Problemabfall. Auch die Aufträge für Sammlung und Transport für Blue, Braune und Graue Tonnen mussten neu ausgeschrieben werden. Der Auftrag für alle Leistungen ging an die Firma Sita/Dornhoff, außer für die Gelben Tonnen.
Kreis Altenkirchen. Nach der europaweiten Ausschreibung der Entsorgungs-Dienstleistungen gilt im Landkreis Altenkirchen ab dem 1. April 2008 ein neuer Vertrag für die Entsorgung aller Abfälle aus Haushalten. Die Vertragslaufzeit beträgt sechs Jahre und drei Monate und endet mit dem 30. Juni 2014. Ausgeschrieben wurden die Sammlung und der Transport von Sperrabfall, Grünabfall sowie Elektronikschrott mit sonstigem Metallschrott und Problemabfall. Ebenfalls wurde die Sammlung und der Transport der Abfälle aus den Gefäßen Blaue, Braune und Graue Tonne erneut vergeben. Insgesamt stehen im Landkreis etwa 150.000 Gefäße in verschiedenen Größen an den Grundstücken die geleert werden müssen. Der Auftrag ist für alle Leistungen an die Firma Sita/Dornhoff gegangen. Dazu kommen noch etwa 50.000 Gelbe Tonnen, in denen die Verpackungsabfälle gesammelt werden, die von der HML GmbH geleert werden.
Was die Anmeldung von Sperrabfall, Elektronikschrott, Kühlgeräten und Grünabfall betrifft, werden die Temine nicht mehr wie bisher von der Firma Sita/Dornhoff vergeben, sondern ab April direkt vom AWB. Der AWB ist auch Ansprechpartner für alle Anfragen und Beschwerden zur Abfuhr der Leistungen Sperrabfall, Elektronikschrott, Kühlgeräten und Grünabfall. Wie bisher besteht der Anspruch auf vier Termine (je Quartal einer), mit je zwei Kubikmetern bei Sperrabfall. Zwei Kubikmeter Grünabfall werden ebenfalls viermal im Jahr abgeholt, allerdings sind hier die Termine auf die vegetationsreichen Monate März bis Juni und September bis November beschränkt. Elektronikschrott kann man ebenfalls viermal im Jahr in haushaltsüblichen Mengen zusammen mit Metallschrott am Grundstück abholen lassen.
Neu ist auch, dass Sperrabfall aus Metall mit dem Elektronikschrott abgeholt wird.
Metallgegenstände und Möbel wie Metallschränke, Regale, Kleiderständer. Benzinrasenmäher aus Metall (ohne Treib- und Schmierstoffe), Metallstühle, Fahrräder und Fahrradteile, Metallwannen und Behälter etc. werden ab 1. April mit dem Elektronikschrott abgefahren und gehören nicht mehr zum Sperrabfall. Auch hier verbleibt ein Anspruch von je zwei Kubikmetern an vier Terminen pro Jahr.
Eine weitere Neuerung: Einmal im Jahr ist die kostenlose Anlieferung von Sperr- und Grünabfall möglich. Bisher gab es nämlich keine Möglichkeit, kostenlos Sperrabfall selbst anzuliefern. Ab 1. April ist es einmal pro Jahr möglich, je eine kostenlose Anlieferung von bis zu zwei Kubikmetern Sperrabfall und je eine Anlieferung von bis zu zwei Kubikmetern Grünabfall am Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth vorzunehmen. Für diese Anlieferung entfällt ein regulärer Abholtermin am Grundstück in dem jeweiligen Quartal. Die Termine müssen wie beim Sperrabfall oder Grünabfall unter der Telefonnummer 02681/81-3636 oder unter www.awb-ak.de angemeldet werden. Erst nach der Freigabe durch den AWB ist die Anlieferung in Nauroth möglich.
Für ganz Eilige bietet der AWB ab April einen zusätzlichen Service. Ist eine Wohnung oder Haus dringend zu räumen oder ist kein Platz zur Lagerung des Sperrabfalls, kann der ganz neue Service "Sperrabfall-Express" des AWB in Anspruch genommen werden. Gegen eine Gebühr wird der Sperrabfall dann innerhalb von zwei Werktagen am Grundstück abgeholt. Hierbei können auch größere Mengen angemeldet werden. Abgerechnet wird dann nach dem abgeholten Volumen: Bis Zwei Kubikmeter 53,23 Euro, bis Vier Kubikmeter 86,01 Euro, bis sechs Kubikmeter 118,79 Euro, jede weitere zwei Kubikmeter 32,78 Euro. Der neue Service kann beim AWB direkt über die Hotline oder im Internet unter www.awb-ak.de angemeldet werden.
Mit der Aufnahme der Leistungen zum 1. April wird auch ein neues Papiergefäß zu den bisher benutzten 240-Liter- und 1100-Liter-Containern kommen. Der AWB bietet ein Blaues 660-Liter-Gefäß zur Sammlung von Altpapier an, das wie die anderen alle vier Wochen entleert wird. Der Vorteil dieses Gefäßes ist, dass es die Größe von etwa drei 240-Liter-Tonnen hat, in etwa auch so tief wie eine blaue Tonne ist, aber über die dreifache Breite zu füllen ist. Gerade Mieteinheiten haben durch das günstige Größenverhältnis des 660-Liter-Behälters den Vorteil, dass auch größere Verpackungen wie Kartons in dem Behälter ohne großen Aufwand Platz finden. Bestellen kann man das Gefäß schon jetzt beim AWB.
Restabfallcontainer von 1100 Litern Inhalt werden zukünftig im vier Wochen Rhythmus geleert. Bisher wurden sie wahlweise wahlweise wöchentlich oder 14-tägig geleert. Neu ist jetzt, dass zu den bewährten Containern ein Container mit einem vier Wochen Entleerungsrhythmus kommt.
Container mit dem neuen Abfuhrzeitraum haben auch deutlich geringere Gefäßgebühren: 1100 liter, 4-wöchentliche Grundgebühr (gewerblich) 319,32 Euro,
Entleerungsgebühr (pro Entleerung) 17,88 Euro; 1100 Liter 4-wöchentliche Grundgebühr (privat) 482,56 Euro, Entleerungsgebühr (pro Entleerung) 17,88 Euro.
Hiermit reagiert der AWB speziell auf die Entsorgungsanforderungen kleinerer Gewerbebetriebe und auf die Nachfragen aus der Gastronomie. Die Ansprechpartner aus der Gebührenveranlagung für die Anmeldung von Abfallgefäßen findet man im Umweltkalender des AWB.
Wichtige Informationen zum Anmelden von Sperrabfall, Elektronikschrott, Kühlgeräten und Grünabfall: Anmeldung übers Internet unter www.awb-ak.de, Hotline: 02681/81-3636, AWB-Fax: 02681/81-3001.
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