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Prüfungsvorbereitung an der BBS
Die zukünftigen Anlagenmechaniker wurden an der Berufsbildenden Schule (BBS) Betzdorf-Kirchen auf die Gesellenprüfung vorbereitet. Da standen die Auszubildenden einen Tag lang unter den kritischen Augen der Prüfer. Im Labor der BBS ging es um praktische Übungen.
Im Labor der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen wurden hier von den zukünftigen Anlagenmechanikern Abgasmessungen durchgeführt. Foto: Manfred ErmertBetzdorf/Kirchen. Mit dem Speed-Day an der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen wurden die Auszubildenden des Ausbildungsberufes Anlagenmechaniker auf die Gesellenprüfung vorbereitet.
Die Initiative für diesen Tag ging vom Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen in Verbindung mit der Innung Sanitär, Heizung, Klima der Kreis-Handwerkerschaft Rhein-Westerwald aus.

Informiert wurden die Schüler zunächst über den praktischen und theoretischen Ablauf der Prüfung. Danach konnten sich die Auszubildenden im Rollenspiel bewähren. Unter den kritischen Blicken von Reinhard Horre (Geschäftsführer des Fachverbandes Rheinland-Rheinhessen), Heiko Olk (Prüfungsvorsitzender), Dirk Lichtenthäler (Prüfungsausschussmitglied) und Andre Kraft (BBS Betzdorf-Kirchen) zeigten die Schüler positives und negatives Verhalten im angedachten Kunden- und Prüfungsgespräch.

In verschiedenen Workshops wurde den zukünftigen Gesellen die Prüfungssituation in den verschiedenen Prüfungsbereichen verdeutlicht. Der Ölbrenner, der Gasbrenner und regenerative Energien waren die Themen. Auch die praktischen Übungen kamen nicht zu kurz. Im Labor der BBS Betzdorf-Kirchen stellten die Schüler ihr Können unter Beweis.

Die Ausbildungszeit zum Anlagenmechaniker dauert dreieinhalb Jahre. Die theoretische Abschlussprüfung wird in der jeweiligen Berufsschule abgelegt, die praktische findet in der Handwerkskammer Koblenz statt. Auch die überbetrieblichen Lehrgänge, z.B. Wassertechnik, Elektrolehrgang und Schweißlehrgang finden in der HWK Koblenz statt.

Die Aufgabenfelder in dem zukunftsorientierten Beruf Anlagenmechaniker sind sehr umfangreich: Neuinstallationen und Sanierungen von Wasser- und Heizungstechnik im privaten als auch industriellen Bereich haben den größten Anteil an ihrer Arbeit. Nicht zu vergessen sind die sich vergrößernden Bereiche der regenerativen Energieanwendung und des altersgerechten Wohnens. (erm)
Nachricht vom 16.11.2013 www.ak-kurier.de