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Tagespflege Giebelwald wird ein Jahr
Die Tagespflege Giebelwald in Kirchen feiert den ersten Geburtstag, da wird zurückgeblickt. Die Einrichtung wird gut angenommen, es gibt zahlreiche Aktivitäten, die auf die Senioren zugeschnitten sind. Am 12. Februar, 18 Uhr gibt es einen Vortrag zum Thema Tagespflege und über die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung.
Seit einem Jahr werden in der Tagespflege Giebelwald in Kirchen Senioren tagsüber betreut: Geschäftsführer Harry Feige, Gedächtnistrainerin Verica Kober, Einrichtungsleiterin Helga Ricke-Haberland, der Leiter des Pflegestützpunktes Kirchen Franz-Josef Heer und Pflegeassistentin Margret Blum (von links). Foto: prKirchen. Tagsüber gut versorgt sein und abends in das eigene Zuhause zurückkehren – diese Möglichkeit haben Senioren seit einem Jahr durch die Tagespflege Giebelwald in Kirchen. Die Einrichtung zählt zu der ökumenischen Sozialstation Betzdorf-Kirchen, deren Hauptgesellschafter die Diakonie in Südwestfalen ist.

„Zu uns kommen Senioren, die soziale Kontakte suchen, auf Betreuung und Pflege angewiesen sind oder deren pflegende Angehörige etwas Entlastung benötigen“, erklärt Einrichtungsleiterin Helga Ricke-Haberland. „Das Angebot wird gut angenommen und wir bekommen durchweg positive Rückmeldungen.“ Allerdings stellt Ricke-Haberland auch fest, dass nur wenige Menschen wissen, welche finanziellen Mittel ihnen für den Besuch der Tagespflege zustehen.

Anlässlich des ersten Geburtstages der Tagespflege möchte sie deshalb gemeinsam mit Franz-Josef Heer, Leiter des Pflegestützpunktes Kirchen, über dieses Thema informieren. Was „Tagespflege“ ist und welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung es gibt, erfahren Interessierte am Mittwoch, 12. Februar, ab 18 Uhr in der Tagespflege Giebelwald (Am Buschert 13, Kirchen). Eine Anmeldung zu dem kostenfreien Vortrag ist nicht erforderlich.

In der Tagespflege sind sieben Mitarbeiterinnen und vier Fahrer für das Wohl der Senioren zuständig. Diese können die Einrichtung montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besuchen. „Es ist aber auch eine Betreuung an einzelnen Wochentagen möglich“, sagt Ricke-Haberland. Auf Wunsch werden die Senioren morgens vom hauseigenen Fahrdienst abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht.

„Es ist uns wichtig, dass unsere Gäste einen sinnvollen Tag in Gesellschaft verbringen.“ Deshalb bieten die Mitarbeiterinnen unterschiedliche Aktivitäten an. „Beispielsweise trainieren wir täglich das Gedächtnis, fördern die Beweglichkeit durch Gymnastik und Spaziergänge, kochen und backen gemeinsam oder basteln“, erzählt Ricke-Haberland. „Wir möchten die Fähigkeiten der Senioren erhalten und orientieren uns an deren Biografie.“ Es sei wichtig zu wissen, welche Vorlieben die Gäste haben.

Ricke-Haberland betont außerdem den sogenannten solitairen Charakter der Tagespflege. „Wir sind eine von nur zwei Einrichtungen in Rheinland-Pfalz, die nicht an ein Seniorenheim angegliedert sind.“ Deshalb sei die Atmosphäre besonders familiär. Wer herausfinden möchte, ob die Tagespflege das für ihn passende Angebot ist, hat die Möglichkeit hierzu während eines kostenfreien Probetags. Weitere Informationen erteilt Helga Ricke-Haberland (Tel. 02741 991890).
Nachricht vom 24.01.2014 www.ak-kurier.de