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Rüddel beklagt unerträgliche Zugsituation auf Siegstrecke
„Unerträgliche Zugsituation auf der Siegstrecke trifft jeden Tag tausende von Berufs-Pendlern“, der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel wendet sich aus diesem Anlass nun mit einem Schreiben an Bahnchef Dr. Rüdiger Grube.
Kreisgebiet. „Die bestehende und schon lange andauernde Situation durch Unregelmäßigkeiten mit dem Rhein-Sieg-Express (RE 9) zwischen Siegen, Siegburg, Köln und Aachen ist insbesondere auf der Siegstrecke unerträglich. Tagtäglich sehen sich die Reisenden, bei denen es sich mehrheitlich um Berufs-Pendler handelt, mit überfüllten Zügen konfrontiert oder sie werden gar am Perron zurückgelassen“, kritisiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel in einem Schreiben an Bahnchef Rüdiger Grube.

Mit seiner Intervention unterstützt Rüddel auch den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn, der mit gleichem Tenor ebenfalls einen Brief an Grube gerichtet hat. In seinem Schreiben betont der heimische Abgeordnete: „Der RE 9 ist für den Landkreis Altenkirchen das Rückgrat des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, da in unserer Region täglich tausende von Pendlern auf ihn angewiesen sind. Unregelmäßigkeiten, überfüllte Züge und immer wieder Personen, die am Bahngleis zurückbleiben, dürfen nicht zum Normallfall werden.“

Gleichwohl unter dem Aspekt, dass der Landkreis Altenkirchen auch als Wohnstandort Bedeutung hat, sei es wichtig und unverzichtbar, dass die Missstände abgestellt würden. Vor allem die Komplett- und Teilausfälle der Züge müssten da vordringlich behoben werden. „Ich hoffe und würde es sehr begrüßen, wenn es im Hinblick auf den RE 9 für die Bahnreisenden zu schnellen Verbesserungen käme“, betont Erwin Rüddel.
Nachricht vom 31.01.2014 www.ak-kurier.de