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Randalierer beschäftigte Rettungskräfte und Polizei
Ein 23-jähriger Mann aus Betzdorf hat am Samstag, 1. Februar über mehrere Stunden Rettungskräfte, Ärzte und Polizei im Einsatz gehalten. Im DRK-Krankenhaus Kirchen schlug er auf Ärzte, Rettungskräfte, Krankenschwestern und Polizisten ein, beleidigte die Einsatzkräfte, obwohl man ihm nur helfen wollte. Er war nach einer scheinbar exzessiven Feier zusammengebrochen. Jetzt wird der Staatsanwalt hoffentlich die Anklageschrift fertigen.
Symbolfoto: AK-KurierKirchen. Am Samstag, 1. Februar, gegen 6:45 Uhr, informierte die Rettungswache Kirchen die Polizei Betzdorf über einen Randalierer im Rettungswagen und bat um polizeiliche Unterstützung.
Der 23-jährige Randalierer aus Betzdorf hatte in Kirchen bereits auf einer Feier randaliert. Dort war er dann zusammengebrochen und der Rettungsdienst wurde verständigt. Im Krankenhaus schlug er wild um sich und beleidigte die anwesenden Personen, Ärzte, Krankenschwestern und Polizeibeamte auf das Übelste. Mithilfe von vier Polizeibeamten gelang es zunächst den Randalierer zu fixieren und ruhig zu stellen.

Gegen 8.17 Uhr verständigte der diensthabende Arzt des DRK-Krankenhauses erneut die Polizei und bat um Unterstützung.
Dem 23-Jährigen war es gelungen sich teilweise loszureißen. Er schlug wieder wild um sich und beleidigte alle Anwesenden. Außerdem versuchte er in Richtung der Beamten zu spucken. Einer ausgeführten „Kopfnuss“ konnte der Arzt soeben ausweichen und wurde nur leicht getroffen, aber nicht verletzt.

Wiederum vier Beamte waren nötig, um den Randalierer erneut zu fixieren, und um Schaden von Ärzten und Pflegepersonal abzuwenden. Erst nach einer weiteren Medikamentengabe konnte der Mann ruhiggestellt werden.

Es wurde eine Blutprobe angeordnet und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung gegen den 23-Jährigen eingeleitet. Dies teilte die Polizei Betzdorf mit.
Nachricht vom 01.02.2014 www.ak-kurier.de