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Landfrauen informierten sich über Käseherstellung
Ein Tagesausflug führte die Landfrauen aus dem Bezirk Gebhardshain ins Sauerland. Dort stand ein Besuch der Bauernkäserei Löffler auf dem Programm. Unter anderem erfuhren die Teilnehmerinnen auch, wie die Löcher in den Käse kommen.
Gebhardshain. Bei sonnigem Sommerwetter machten sich 50 Gebhardshainer Landfrauen mit dem Bus auf den Weg ins Schmallenberger Land. Zu Beginn stand die Besichtigung einer Bauernkäserei in Schmallenberg-Dornheim auf dem Programm.

Nach dem freundlichem Empfang durch Betriebsinhaber Löffler erläuterte dieser den interessierten Teilnehmerinnen anschaulich, sachkundig und leidenschaftlich den Weg, bis aus heimischer Rohmilch der reife Bauernkäse nach mindestens sechs Wochen zum Verkauf in den eigenen Thekenverkauf kommt. Man lernte wie sich die Sommerhitze, aber auch der Wechsel von Silofutter auf die Rohmilch und so auch auf Geschmack und Quantität des Käses auswirken kann. Und selbstverständlich wissen die Landfrauen jetzt auch wie die Löcher im Käse entstehen: es ist die abgegebene Luft der zur Reifung notwendigen Bakterien im Käse. Nach der reichhaltigen Käseverkostung von acht verschiedenen Geschmacksorten, sowie Frischkäse und Joghurt fand beim Ladenverkauf die eine oder andere Käsesorte den Weg in die mitgebrachten Kühltaschen.

Nach dem Gruppenfoto bei sommerlichen Temperaturen vor der Bauernkäserei ging die Busfahrt weiter nach Oberkirchen. Ziel war das Kunstschmiede-Cafe Schütte, welches sich in einem alten Gebäudeteil der "Holzkohlenfabrik Schütte von 1878" befindet ( seit 2011 wird wieder Holzkohle hergestellt). Viele alte Elemente aus dieser Zeit, z.B. die alten Befeuerungsöfen, sind im Cafe integriert sind. Ein wunderschön angelegter Park mit Teichanlage und unterschiedlichsten Figuren und Geschenkartikel aus Bronze, Kupfer oder Schmiedeeisen laden zum Verweilen ein. Ob im kühlen Cafeinneren, draußen unter Sonnenschirmen oder in einer anderen gemütlichen Sitzecke stärkte man sich mit Flammkuchen, Eisbechern oder großen Tortenstücken.

Nach diesen Schlemmereien steuerte man die Strumpffabrik Falke in Schmallenberg an. Den Werksverkauf begrenzte man zeitlich, um bei hochsommerlichen Temperaturen die Heimfahrt im klimatisierten Bus bei gekühlten Getränken etwas früher anzutreten, so dass am frühen Abend die Besichtigungsreise endete.
 
Nachricht vom 31.07.2014 www.ak-kurier.de