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Nachricht vom 01.09.2008
Region
Recht auf würdevolle Pflege
Einen Informationsbesuch stattete jetzt der CDU-Bundestagskandidat Erwin Rüddel dem Deutschen Pflegeverbad (DPV) ab. Dabei machte er sich für eine Umsetzung der "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen" stark, an der der DPV mitgewirkt hat.
rüddel beim dpvRegion. Die aktuelle Diskussion um eine Überarbeitung des Heimgesetzes nahm der CDU-Bundestagskandidat Erwin Rüddel (MdL) zum Anlass, dem Deutschen Pflegeverband (DPV) e.V., der seinen Sitz in Neuwied hat, einen Informationsbesuch abzustatten.
Als Gesprächspartner stand dem Abgeordneten der Geschäftsführer des Verbandes, Rolf Höfert zur Verfügung. "In Zusammenarbeit mit ambulanten und stationären Einrichtungen wollen wir die Professionalisierung der Pflege fördern, Qualitätssicherung der Pflege durch Aus-, Fort- und Weiterbildung gewährleisten und uns für die Förderung der Gesundheitserziehung und Beratung der Bevölkerung einsetzen", fasste Höfert die Ziele des Verbandes zusammen.
Sehr intensiv hat der Verband deshalb auch an der "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen" mitgearbeitet, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) angeregt wurde und formuliert, welche Rechte diese Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland haben und informiert, wie der Hilfe- und Pflegeprozess konkret gestaltet werden kann. Viele Einrichtungen und Dienste nutzen die Charta bereits als Instrument ihres Qualitätsmanagements oder zur Unterstützung ihrer täglichen Praxis.
Für Bundestagskandidaten Erwin Rüddel(CDU) ist es wichtig, dass mit der Charta die Situation hilfe- und pflegebedürftiger Menschen verbessert wird und ihre Position als Verbraucherinnen und Verbraucher gestärkt wird. "Die Charta gibt Impulse für eine breite öffentliche Diskussion über die Ausgestaltung würdevoller Hilfe und Pflege in Deutschland", sagte Erwin Rüddel, der als Geschäftsführer einer Senioreneinrichtung Mitunterzeichner der Charta ist.
Fürsprache, Respekt, Würde, Sicherheit und Selbstbestimmung seien wichtige Grundvoraussetzungen, älteren Menschen auch Angst vor einer Pflegebedürftigkeit zu nehmen. Der demografische Wandel dürfe nicht dazu führen, dass ein stetig wachsender Teil der Gesamtbevölkerung ausgegrenzt und ins Abseits gestellt würde. Gefordert sei eine grundlegende Korrektur des Altersbildes. Das Alter sollte gegenwärtig stärker auch als Chance begriffen werden. Die Zukunftschancen würden ganz wesentlich auch darin liegen, auf die Fähigkeiten, Potenziale, Stärken und Erfahrungen der älteren Generation zu setzen.
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Foto: Das Foto zeigt den Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes (DPV) e.V., Rolf Höfert (rechts), zusammen mit dem Landtagsabgeordneten und Bundestagkandidaten Erwin Rüddel (CDU) im Gespräch über die Ziele der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen.
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