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Westerwaldwerkstätten der Lebenshilfe auf Bildungsfahrt
Die Veränderungen der Arbeitswelt und vor allem das Thema Arbeitssicherheit standen im Mittelpunkt einer Bildungsfahrt der Westerwaldwerkstätten der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen. Die Schulungen gehören zum Bildungsauftrag.
Die Nachbesprechung der Mitarbeiter und Betreuer fand in Altenkirchen statt. Foto: LebenshilfeKreisgebiet. Kürzlich besuchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsbildungsbereiches und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bildungsangebotes „Arbeit und Praktikum im Betrieb“ der Westerwaldwerkstätten die DASA in Dortmund. Die DASA ist die Deutsche Arbeitswelt-Ausstellung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Die Ausstellung informiert über die Geschichte der industriellen Arbeit und die Entwicklung der Arbeitssicherheit.

Mit dem Besuch der DASA Dortmund werden die Westerwaldwerkstätten ihrem Bildungsauftrag gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht. Der Besuch der DASA Dortmund fand im Rahmen der Förderung des Überganges von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt statt.

Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausflugs informierten sich auf der DASA darüber wie sich seit der Industrialisierung die technischen, sozialen und hygienischen Rahmenbedingungen in verschiedenen Arbeitsbereichen geändert haben. Die verschiedenen Erlebnislandschaften der Ausstellung luden zum Ausprobieren und Mitmachen ein, so etwa das Stempeln per Stempelkarte an einer alten Stechuhr oder die Steuerung einer 3D-Rundumprojektion.

Anhand der Vorführung eines Webstuhls aus dem Zeitalter der Industrialisierung erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschaulich unter welchen Bedingungen die Menschen in der Vergangenheit arbeiteten. Dadurch konnte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Westerwaldwerkstätten die Entwicklung und die Wichtigkeit von Arbeitssicherheitsmaßnahmen, die regelmäßig Inhalt von Schulungen aller Einrichtungen der Lebenshilfe sind, verdeutlicht werden.
Nachricht vom 14.05.2015 www.ak-kurier.de