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Nachricht vom 20.05.2015
Region
SPD-Ortsverein Gebhardshain wählte neuen Vorstand
Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Gebhardshain fanden turnusmäßig Wahlen zum Vorstand statt. Außerdem bestimmten die Mitglieder ihre Delegierten für die anstehenden Konferenzen im SPD-Kreisverband am 29. Mai in Betzdorf. Ralf Weyrich ist weiterhin Vorsitzender.
Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Gebhardshain mit MdL Thorsten Wehner (4. von links). Foto: prGebhardshain. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins ist weiterhin Ralf Weyrich aus Steinebach.
Im Amt bestätigt wurden auch der stellvertretende Vorsitzende Daniel Nauroth, Schriftführer Christoph Schneider (beide Malberg) und Kassiererin Rebecca Weyrich (Steinebach). Zu Beisitzern wählten die anwesenden Mitglieder Eberhard Seibert (Elben), Bernd Becker (Fensdorf) und Yasemin Saglam (Nauroth).

Bei den Konferenzen des SPD-Kreisverbandes Altenkirchen am 29. Mai wird der SPD-Ortsverein Gebhardshain durch Ralf Weyrich, Yasemin Saglam und Daniel Nauroth vertreten.

Ralf Weyrich ging in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Ortsvereins in den vergangenen zwei Jahren ein, die geprägt waren vom Kommunalwahlkampf und seit Sommer letzten Jahres von der Diskussion um die Fusion der Verbandsgemeinde Gebhardshain mit einer benachbarten Verbandsgemeinde. Weyrich und auch Fraktionssprecher Christoph Schneider betonten, dass man sich bewusst die Zeit genommen hätte, mit den benachbarten Verbandsgemeinden Gespräche über eine mögliche Fusion zu führen. Gerne hätte man dabei auch die Bürgerinnen und Bürger stärker in den Prozess mit eingebunden.

Beide empfanden den nun im Verbandsgemeinderat beschlossenen Weg, der Landesregierung und dem Gesetzgeber in Mainz eine Fusion mit der Verbandsgemeinde Betzdorf einzugehen als folgerichtig aus den bisherigen Diskussionen. Mit dieser Entscheidung erhält nach Ansicht von Schneider, die Stadt Betzdorf als Mittelzentrum ein entsprechende Umland und natürlich auch umgekehrt. „Dies wäre übrigens im Falle einer Fusion mit der Verbandsgemeinde Herdorf-Daaden, die die FWG immer favorisierte, nicht der Fall“, so Schneider.

Thorsten Wehner würdigte in seinem Beitrag den Beschluss des Verbandsgemeinderates Gebhardshain. Für ihn sei besonders wichtig, dass mit diesem Beschluss die Kreisgrenzen vorerst wohl unangetastet bleiben würden. Der Landespolitiker warf in seinen Ausführungen dann einen Ausblick auf den kommenden Landtagswahlkampf. Wehner ging dabei auf die Herausforderungen bei den Themen Bildung und Inklusion, Entwicklung der Arbeitswelt, digitale Infrastruktur, Sicherstellung der medizinischen Versorgung und Mobilität ein.
Bei den angesprochenen Themen gehe es im Besonderen den erreichten hohen Qualitätsstand weiter zu verbessern und für jeden weiterhin zugänglich zu gestalten. In der anschließenden Diskussion gab der SPD-Politiker noch weitergehende Auskünfte und wich auch unbequemen Fragen nicht aus.
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