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Brand im Späne-Vorratsbunker - erste Hinweise auf Ursache
AKTUALISIERT. Am späten Montagvormittag, 1. Juni, kam es im Spänebunker des Nahwärmeverbundes Glockenspitze in Altenkirchen zu einem Brand. Das direkt angrenzende Westerwald-Gymnasium mit rund 1200 Schülern wurde vollständig evakuiert, insgesamt 40 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Erste Ermittlungen ergaben, dass wohl ein technischer Defekt ursächlich für den Brand war.
Aus dem Holzspänebunker, der zur Anlage des Nahwärmeverbundes Glockenspitze gehört, drang starker Rauch. Fotos: Eva KleinAltenkirchen. Die Alarmierung der Feuerwehr Altenkirchen erfolgte um 11.50 Uhr, als durch den Hausmeister des Gymnasiums starker Rauch aus dem Holzspänebunker der im Jahr 2010 in Betrieb genommenen Anlage drangen. Ersten Recherchen zur Folge, geht die Polizeiinspektion Altenkirchen von einem technischen Defekt am Ofen aus, in dessen Folge das Feuer in der Heizanlage ausbrannte und die Flammen zurück in den Spänebunker schlugen. Die dort gelagerten 20 bis 30 Kubikmeter Pellets wurden daraufhin entflammt.

Die Feuerwehr Altenkirchen brachte den Brand durch den Einsatz von Löschschaum, mit dem eine Deckschicht auf die brennenden Späne aufgebracht wurde, unter Kontrolle. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren Neitersen, Berod und Hamm. Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Altenkirchen verletzte sich bei dem Einsatz im Spänebunker am Bein und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Löscharbeiten nahmen mehrere Stunden in Anspruch.

Das direkt an das Holzspänelager angrenzende Westerwald-Gymnasium mit rund 1200 Schülern wurde komplett evakuiert, die Schüler wurden mit Bussen nach Hause gebracht. „Gut, dass wir diesen Ernstfall in Übungen immer wieder geprobt haben, dadurch verlief die Evakuierung der Gebäude ruhig und ohne Zwischenfälle“, betonte Schulleiter Karl-Josef Müller.
       
Nachricht vom 01.06.2015 www.ak-kurier.de