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Zukunft des Krankenhauses Kirchen ist Thema
CDU-Abgeordnete sowie Mitglieder des Verbandsgemeinderates treffen sich Anfang Juli zum Gespräch mit der Krankenhausleitung des DRK Krankenhauses in Kirchen. Dabei soll die Zukunft des Krankenhauses sowie dessen Versorgung mit medizinischem Personal erörtert werden.
Kirchen. Der angekündigte Weggang des Chefarztes der Pädiatrie am DRK-Krankenhaus ist vermutlich Grund für das Gespräch zwischen Krankenhausleitung und CDU-Vertretern.

Michael Wäschenbach, Erwin Rüddel und die Kommunalpolitiker aus Kirchen bekennen sich zum Krankenhausstandort in der Stadt. „Eine gute medizinische Versorgung vor Ort ist unerlässlich und nur durch die Wahrung des Krankenhauses gewährleistet“, erklärt Michael Wäschenbach. „Ich bin froh, dass wir zeitnah einen Termin gefunden haben und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Krankenhauses sowie politischen Entscheidungsträgern aller Ebenen die Herausforderungen diskutieren können.“

Neben den Abgeordneten aus Bund und Land werden auch CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Christian Ruf, Mitglieder des Verbandsgemeinderats sowie Vertreter des CDU-Ortsverbandes Kirchen an dem Gespräch teilnehmen.

„In unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl haben wir gesagt, dass es gilt das DRK-Krankenhaus in Kirchen zu erhalten und zu fördern. Als medizinisches Zentrum stellt es einen erheblichen Standortfaktor für unsere Region dar. Daran halten wir auch fest“, erläutert Ruf. "Zudem wollen wir die Suche nach Fach- und Hausärzten proaktiv angehen und konstruktive Unterstützung leisten.“

Zum Einen soll daher diskutiert werden, wie die Politik durch neue Anreizsysteme helfen kann, medizinisches Fachpersonal nach Kirchen zu locken. Zum Anderen, wie das bestehende Netzwerk aus Hausärzten und Krankenhaus weiter optimiert werden kann.

„Wir wollen die strategischen Konzepte des Trägers „DRK“ unterstützen und hinterfragen wie wir in der Region das medizinische Angebotsprofil des Krankenhauses stärken können“, so Wäschenbach.
Nachricht vom 10.06.2015 www.ak-kurier.de