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Vorbereitung zur Jagdhundeprüfung
Ohne Jagdhunde ist keine Jagddurchführung in Deutschland erlaubt. Mit ein Grund, das junge Hunde für diese Aufgabe ausgebildet werden müssen. Die Kreisgruppe Altenkirchen im Jagdverband hatte jetzt die Wasserübungen auf dem Lehrplan.
Übungstag am Wasser für angehende Jagdhunde. Fotos: Sabine HochhäuserKreis Altenkirchen. Seit Mai laufen in der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes wieder die Hundeführerkurse zur Vorbereitung zur Jagdeignungsprüfung. In Deutschland schreibt der Gesetzgeber zur Jagddurchführung geeignete Jagdhunde vor, deshalb ist diese Prüfung so wichtig für Hundeführer und ihrem jungen Jagdhund. Hat der Jagdhund diese Prüfung nicht, kann er nicht eingesetzt werden. Dafür wird Sonntag für Sonntag im Feld, Wald und Wasser mit den Hunden geübt.

So ein Jagdhundekind kommt ja bekanntlich mit den genetisch verankerten Anlagen zur Welt, aber diese müssen jedoch in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Das „ A und O“ der Ausbildung ist der Gehorsam, die vierbeinigen Jagdgesellen sollen nicht kopflos hinter dem Wild her hetzen, sie sollen und sie müssen die Ente aus dem Wasser bringen, denn die Ente ist wie alles Wildbret ein wertvolles Lebensmittel. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Ausbildung ist die Nachsuche mit dem Jagdhund nach verunfallten und verletztem Wild, dass sich im Wald versteckt und unter Umständen großes Leid erlebt.

Dies alles beinhaltet die Ausbildung und so stand am Sonntag der erste Wasserübungstag an und so trafen sich um die 20 Hundeführer mit ihren Ausbilderinnen Bianca Fries und Petra Zielenbach sowie Sabine Hochhäuser und Bernhard Oberst, um mit der Wasserarbeit am Weiher der Kreisgruppe zu beginnen.

Auch hier zeigt sich, junge Hunde mögen Wasser und schwimmen kann „fast“ jeder Hund, aber wie kommt man ins Wasser und wieder heraus. Schwimmen und einen Dummy halten ist auch nicht immer leicht für die jungen Hunde und dann auch noch sicher auf´s Land zurück denn der Dummy soll ja zum Herrchen.

Nicht immer leichte Aufgaben, aber unter der fachkundigen Anleitung der Ausbilder haben alle teilnehmenden Hunde die positive Bekanntschaft mit dem Wasser gemacht, denn eines ist klar, der Jagdhund soll seine Aufgaben mit Freude erfüllen – unbefangen und selbstbewusst.
 
Nachricht vom 11.06.2015 www.ak-kurier.de