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Wirtschaft
3D-Druck von Metallen auf dem Vormarsch
Eine Veranstaltung beim Technologie-Institut für Metall und Engineering (TIME) zum Thema 3D-Druck von Metallen begeisterte über 80 Teilnehmer in Wissen. Damit gab es im Institut einen wahren Teilnehmerrekord.
Eine Teilnehmerrekord verzeichnete das Wissener Institut mit dem Thema 3D-Druck von Metallen. Foto: TIMEWissen. Inspiration, Information und Lösungen – damit begeisterte die Veranstaltung „3D-Druck von Metallbauteilen“ kürzlich ihre Teilnehmer. Über 80 Zuhörer, überwiegend aus den Betrieben der Metall verarbeitenden Unternehmen der Region, stellten dabei einen neuen Teilnehmerrekord für eine Veranstaltung des Technologie-Institutes für Metall und Engineering (TIME) auf.

In den Vorträgen wurden verschiedene technische Lösungen und Anlagentechnologien zum 3D-Druck von Metallen sowie deren konkrete Anwendung gezeigt. War der 3D-Druck bislang den Kunststoffen vorbehalten, ist er auch bei Metallen auf dem Vormarsch. Vieles, was mit den konventionellen Methoden wie Fräsen oder Gießen nicht oder nicht wirtschaftlich herstellbar ist, wird jetzt möglich. Bei diesen 3D-Druck-Verfahren entsteht ein gebrauchsfertiger Körper zum Beispiel durch das Auftragen eines metallischen Pulvers, welches von einem Laser oder einem Elektronenstrahl Schicht für Schicht aufgeschmolzen wird oder durch endkonturnahes lokales Laserauftragschweißen.

Über die Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen berichteten Anwender aus ihrer Praxis. Die Teilnehmer zeigten sich von den Inhalten der Vorträge und den Möglichkeiten, die diese neue Technologie bietet, sehr beeindruckt. „Der 3D-Druck von Kunststoffen findet derzeit Einzug in den Mittelstand. Viele Unternehmen sind auch am 3D-Druck von Metallen sehr interessiert,“ freute sich TIME-Geschäftsführer Dr. Ralf Polzin. Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit sich untereinander und mit den Vortragenden auszutauschen. Das Institut bietet den metallverarbeitenden Unternehmen mehrmals jährlich die Möglichkeit, sich über neueste Technologien zu informieren.

Nachricht vom 01.07.2015 www.ak-kurier.de