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"58 plus" wird fortgesetzt
Die bewährte Initiative "58 plus" von Arbeiterwohlfahrt und der ARGE wird fortgesetzt. Die 2005 gestartete Bund-Länder-Aktion war nun abgelaufen. Jetzt soll die Fördermaßnahme bis Ende 2009 verlängert werden.
58 plusKreis Altenkirchen. Die Arbeiterwohlfahrt und die ARGE setzen ihre gemeinsame Initiative "58 plus" für Langzeitarbeitslose fort. Die im Jahr 2005 gestartete Bund-Länder-Initiative ist nun abgelaufen. Die Arbeitsgemeinschaft wird diese Fördermaßnahme nun in Eigenregie bis Ende 2009 weiterführen. Bislang wurden 14 Personen im Rahmen dieser Initiative zu sogenannten "Alltagshelfern" ausgebildet, gefördert und eingesetzt. Ab dem 17. November werden dann 15 Personen bis zum Jahresende 2009 eine Beschäftigung für 30 Stunden pro Woche erhalten. "Die ARGE ist sehr gerne bereit, die Zusammenarbeit mit dem AWO-Kreisverband fortzuführen", so Heiner Kölzer, "zeigten sich doch im Rückblick positive Aspekte für alle Beteiligten."
Die Arbeiterwohlfahrt bietet für Seniorinnen und Senioren, die sich teure Dienste zur Bewältigung im Alltag nicht leisten können, konkrete Hilfen an. "Hier greift unser Konzept der Alltagshelfer", so AWO-Geschäftsführer Thorsten Siefert. Es sind Hilfestellungen, die oft alleine nicht mehr bewältigt werden können wie zum Beispiel Einkaufen, Kochen, Gartenarbeit, schwierige Hausarbeiten, aber auch Unterhaltung, beispielsweise Vorlesen gehören zum Angebot der Alltagshelfer. Dennoch sind die Alltagshelfer kein Ersatz für Pflegedienste, denn sie arbeiten weder im pflegerischen noch im medizinischen Bereich.
"Die Zahl der Arbeitslosen ist in den vergangenen Jahren erfreulicherweise gesunken. Dennoch ist nach wie vor die Situation gerade für ältere Langzeitarbeitslose schwierig", betont AWO-Kreisvorsitzender Thorsten Wehner. "Mit unserer Maßnahme kann für die betroffenen Personen eine gesellschaftlich anerkannte Alternative zur Arbeitslosigkeit geschaffen werden – nach Möglichkeit verbunden mit einem sinnvollen Übergang in die Altersrente." Die Initiative hat als Zielgruppe ALG II– Bezieher mit vollendetem 58. Lebensjahr.
Thorsten Wehner und Heiner Kölzer dankten den bisherigen Teilnehmern der Fördermaßnahme für ihr Engagement und überreichten ein Zeugnis und eine AWO-Tasse.
Nachricht vom 19.11.2008 www.ak-kurier.de