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Info-Mobil: Flüchtlinge in Arbeit bringen
Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren – dabei soll ein neues Angebot der Handwerkskammer Koblenz helfen. Dazu fahren die Berater direkt in das Flüchtlingslager am Wallersheimer Kreisel in Koblenz. Der Ansatz: schnelle und effektive Hilfe.
Mit dem Info-Mobil ist die Handwerkskammer Koblenz zweimal wöchentlich im Flüchtlingslager am Wallersheimer Kreisel in Koblenz vor Ort und bietet Erstberatung zu praxisrelevanten Fragen. Foto: Handwerkskammer KoblenzKoblenz. Zweimal wöchentlich, dienstags und donnerstags, bieten die „Flüchtlings-Netzwerker“ der Handwerkskammer (HwK) Koblenz am Wallersheimer Kreisel in Koblenz Beratungen für Flüchtlinge an. Mit einem „Info-Mobil“ fahren sie direkt vor Ort ins Flüchtlingslager.

Die Mitarbeiter der HwK Koblenz informieren dabei über Möglichkeiten der Ausbildung, Beschäftigung, Bleiberecht und weitere praxisrelevante Themen. Mit im Boot sind die Arbeitsagentur Koblenz-Mayen und die Caritas, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das „HwK-Infomobil“ erweckt bereits allein durch die rot-blaue Farbe das Interesse der Menschen und lädt zum Einsteigen ein.

In das Projekt „Flüchtlings-Netzwerker“ fließen umfangreiche Erfahrungen der HwK aus unterschiedlichen Projekten - so „Handwerk integriert Migranten“ - ein. Es wird gemeinsam mit der Landesregierung und der Agentur für Arbeit realisiert. Das Angebot der HwK, Informationen direkt vor Ort zu bringen, ist Teil ihres Gesamtpakets, den Flüchtlingen ihre Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erleichtern.

Bereits am ersten Tag fanden im und vor dem HwK-Info-Mobil Beratungen statt. Junge Syrier waren dankbar für die Gespräche, die in englischer Sprache geführt oder von einem Dolmetscher ins Arabische übersetzt wurden.

Informationen zu den Flüchtlings-Netzwerkern der HwK Koblenz,
Tel. 0261/ 398-351, Fax -990, aubira@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
Nachricht vom 08.09.2015 www.ak-kurier.de