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Sternsinger in Wissen unterwegs
Kinderrechte und der würdevolle Umgang mit den Kindern dieser Welt stand im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion. Im Rathaus Wissen wurden die jungen Sternsinger empfangen, brachten den Segenswunsch mit und erhielten die Spende. Am Alserberg waren die Kinder der Förderschule mit Begleitung unterwegs.
Mit großem Engagement waren die Mädchen und Jungen der Förderschule Am Alserberg unterwegs. Foto: Helga Wienand-SchmidtWissen. Respekt für dich, für mich, für andere! – Bei der diesjährigen bundesweiten Sternsingeraktion waren auch wieder Jungen und Mädchen aus der Verbandsgemeinde Wissen beteiligt. Ihren Segen brachten sie von Haus zu Haus und ein Besuch im Rathaus durfte da natürlich nicht fehlen. Begleitet wurden die Kinder von dem im Sommer in der Pfarrgemeinde Wissen neu eingeführten Kaplan Klaus Heep.

Das Thema "Respekt" stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Sternsingeraktion. Die als Caspar, Melchior und Balthasar verkleideten Kinder hatten sich zum Ziel gesetzt, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Viel zu oft werden Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt respektlos behandelt – so auch in Bolivien, dem diesjährigen Beispielland.

Bürgermeister Michael Wagener lobte den Einsatz der Jugendlichen, die einen Tag ihrer Weihnachtsferien dafür opferten, um Spenden für jene Kinder und Jugendliche zu sammeln, denen es schlechter geht als uns. Zu hoffen bleibt, dass die schöne Tradition des Sternsingens als Zeichen der Nächstenliebe noch viele Jahre fortgeführt wird.

Seit vielen Jahren gehen Kinder und Jugendliche der Förderschule am Alserberg von Haus zu Haus und bringen den Segen. Sie sind mit Begleitung unterwegs, mal mit dem Elektrorolli oder auch zu Fuß. Mit viel Liebe und einem ganz besonderen Engagement sind Betreuer und Sternsinger unterwegs. Die Freude der Kinder, wenn sich die Haustüre öffnet und sie ihren Segensspruch oder ihr Lied singen, wirkt so überzeugend und ansteckend, da fällt eine Spende ganz leicht. (hws)
 
Nachricht vom 15.01.2016 www.ak-kurier.de