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Ahmadiyya Muslim Jamaat veranstaltete Neujahrsempfang
Sich besser kennenzulernen, den Austausch pflegen und in den gemeinsamen Dialog treten zum Wohle einer friedlichen Gesellschaft ohne Vorurteile. Dies stand im Mittelpunkt des ersten Neujahrsempfang der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Betzdorf.
Neujahrsempfang der muslimischen Ahmadiyya Gemeinde Betzdorf. Foto: prBetzdorf. Athar Iqbal, zuständig für den interreligiösen Dialog der muslimischen Gemeinde, moderierte die Veranstaltung und begrüßte kürzlich Landrat Michael Lieber, den CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel MdB, die beiden Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach (CDU) und Anna Neuhof (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Blickheuser, in Vertretung von Bürgermeister Bernd Brato, sowie den Bezirksbeamten der Polizei Betzdorf, Wolfgang Kirchhöfer, in der Stadthalle Betzdorf zum Neujahrsempfang.

Das Programm begann um 16 Uhr mit der Rezitation der Surat Al-Ankabut, Verse 46-47, von Zaafer Mehmood. Darauf folgte die deutsche Übersetzung, die im Kern die Verpflichtung zum friedlichen Zusammenleben der Völker und Religionen enthält und dazu auffordert.

Anschließend sah man sich gemeinsam einen Jahresrückblick der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR an, in dem die verschiedenen Ereignisse des Jahres 2015 in Bezug auf die Jamaat-e-Ahmadiyya Deutschland vorgestellt wurden. Nach dem Film richteten Erwin Rüddel und Thomas Blickheuser ein Grußwort an die Gäste. Beide betonten, wie wichtig der Dialog für alle heute sei. Auf Augenhöhe miteinander reden und Lösungen suchen.

Es folgte eine Rede von Imam und Theologe Salman Sayed Shah aus Köln. Er erklärte in seiner Rede, dass Extremisten nur auf Macht aus sind. Sie wollten die Weltherrschaft und missbrauchten für ihre Ziele die Religion. Ihre Motive lägen klar auf der Hand. Man müsse differenzieren, wer die Unheilstifter seien und wer nicht. Es sei die gemeinsame Aufgabe aller Menschen, den Frieden in der Welt zu etablieren.

Athar Iqbal ergriff das Schlusswort, indem es hieß das es hoffentlich auch dieses Jahr gelinge weitere Aktivitäten durchzuführen, die für das gemeinsame und friedliche Zusammenleben förderlich seien. Aktivitäten, die sowohl auch eine Bereicherung für die Gesellschaft sind. Zum Ende setzte man sich bei Kaffee und Kuchen zusammen, um über verschiedene Themen zu reden und sich besser kennenzulernen.
Nachricht vom 14.02.2016 www.ak-kurier.de