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Politik
Wahl-Porträt: Sven Störmer (FDP)
In Wahlkreis 4 (Neuwied) tritt Sven Störmer für die "FDP" zur Landtagswahl 2016 an.
Sven Störmer (FDP)Oberstudienrat Sven Störmer wurde 1975 in Lutherstadt-Wittenberg geboren und bestand nach vorangegangenen neun Jahren Polytechnischer Oberschule in Senftenberg 1995 das Abitur am Bendorfer Gymnasium. Es folgten die Staatsexamina 1und 2 für das gymnasiale Lehramt für die Fächer Mathematik und Chemie an der Universität in Mainz und am Studienseminar in Koblenz. Seit 2003 unterrichtet Sven Störmer am Wilhelm-Remy-Gymnasium (WRG) in Bendorf.

Bereits als Referendar engagierte sich Sven Störmer in der gewerkschaftlichen Arbeit als Personalrat und wurde auch an seiner jetzigen Arbeitsstelle in drei aufeinander folgenden Perioden zum Personalvertreter gewählt. Am 01.Februar 2016 legte Sven Störmer den Vorsitz des Personalrates nieder, da er zum Mitglied der erweiterten Schulleitung ernannt wurde.

Außerhalb der Schule engagiert sich Sven Störmer im bildungspolitischen Bereich: er war und ist stellvertretendes bzw. ordentliches Mitglied im Schulträgerausschuss des Kreistages Neuwied. Dazu ist er Mitglied im Bezirksvorstand Koblenz Nord des Philologenverbandes Rheinland Pfalz als Junger Philologe und Mitglied im Landesfachausschuss Bildung der Freien Demokratischen Partei, der er seit 10 Jahren angehört.

Sven Störmer koordiniert neben seiner reinen Unterrichtstätigkeit seit 13 Jahren die Partnerschaft des WRG mit dem Radnoti Gymnasium in Szeged/Ungarn. Aufgrund seines beruflichen Engagements und seiner gewerkschaftlichen Personalratstätigkeit übernahm Sven Störmer nur die Beisitzer Posten sowohl im Stadtverband als auch im Kreisverband der FDP Neuwied.

Er ist aufgrund seiner Erfahrungen in der Jugend sehr freiheitsliebend und freiheitlich denkend, gerechtigkeitsliebend und dazu ein Verfechter des mehrgliedrigen Schulsystems. Jeder Mensch ist unterschiedlich in seinen Veranlagungen und daher muss es eine Kernaufgabe des Landes sein, unterschiedliche Schulen für diese unterschiedlichen Kinder zu schaffen. Ein reiches Industrieland wie Deutschland sollte seiner Ansicht nach dazu in der Lage sein, um jedem Menschen die besten Chancen zum Eintritt in den globalisierten Arbeitsmarkt zu bieten. Eine ideologisch motivierte Einheitsschule, wie offenbar von Rot/Grün angestrebt, lehnt er aus diesem Grund strikt ab.

Die Versorgung der Bildungseinrichtungen von der Kita bis hin zur Hochschule mit qualifiziertem Personal zu 100 Prozent + X ist seinem Gerechtigkeitssinn folgend eine weitere Kernaufgabe des Landes in diesem Bereich. Nur mit der FDP wird seiner Überzeugung nach eine 105-prozentige Unterrichtsversorgung möglich; Nur mit der FDP wird es einen Ausbau der Angebote in den Kitas bezüglich der frühkindlichen Bildung geben; Nur mit der FDP wird der beruflichen Bildung ein höherer Stellenwert eingeräumt. Und nur mit der FDP wird Rheinland Pfalz seinen Status als Forschungsstandort sichern und ausbauen.

Neben diesen wichtigsten politischen Zielen sieht Sven Störmer enormen Handlungsbedarf bei der Sicherheitspolitik des Landes (Einstellung und Ausbildung qualifizierter Polizisten und Ausrüstung dieser), bei der Haushaltspolitik (keine Ausgabenverschwendung für Vergnügungsparks, usw.), bei der Infrastrukturpolitik (Versorgung mit schnellem Internet, Reparatur/Neubau des Straßennetzes inklusive weiterer Rheinquerungen), bei der Energiewende (naturerhaltende Standorte für Windanlagen und deren Ausgleichszahlungen und Prüfung alternativer Möglichkeiten wie Wasserkraft und Solarstraßen), beim Bürokratieabbau und natürlich bei der Förderung des Mittelstandes.
Nachricht vom 19.02.2016 www.ak-kurier.de