AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Region
Klasse 3b besuchte die Feuerwehr
Anlässlich ihres Wandertags besuchte jetzt die Klasse 3b der Michael-Schule in Kirchen die Feuerwehr. Im Unterricht wird in der dritten Klasse das Thema Feuer und Feuerwehr behandelt, weshalb sich zu dieser Unterrichtseinheit ein Besuch bei der Feuerwehr anbot.
"Wasser marsch" - hieß es für die Kinder der Klasse 3b der Grundschule Niederfischbach. Foto: FeuerwehrKirchen. Die Kinder wanderten mit ihren Lehrerinnen zum Feuerwehrhaus. Nachdem auf der halben Strecke eine Frühstückspause gemacht wurde, konnte man gestärkt den steilen Berg in Angriff nehmen. Am Feuerwehrhaus angekommen, freuten sich alle auf das, was sie erwarten würde.

Speziell ausgebildete Schulklassenbetreuer der Feuerwehr begrüßten die Kinder im Schulungsraum. Zu Beginn wurde abgefragt, was die Kinder schon alles gelernt haben. Auch die Kinder hatten eine Menge Fragen an die anwesenden Feuerwehrfrauen und -männer. Diese hatten sich für den Morgen frei genommen, um den Kindern die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr zeigen zu können. Die Kinder bekamen ein Bild gezeigt, auf dem ein brennendes Haus abgebildet ist und eines der Kinder sollte einen Notruf dazu absetzen. Natürlich nicht an die Leitstelle, sondern an eine Kameradin, die in der Feuerwehreinsatzzentrale saß und den Anruf entgegen nahm. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, löste der Melder aus und ein Kamerad kam mit seinem Auto auf den Hof gefahren. Vor den Kindern legte er seine Uniform inklusive Atemschutzgerät an und den Kindern wurde gezeigt, dass man vor einem Feuerwehrmann mit Atemschutz keine Angst haben muss.

Anschließend teilte man sich in drei Gruppen auf und lief drei Stationen ab. Die erste Station war die Besichtigung der Feuerwehreinsatzzentrale und der Umkleidekabine. Hier durfte jeder mal Helm und Jacke anziehen und die Kinder waren sich einig, dass diese zu schwer sind, um sie lange zu tragen. Station zwei und drei erforderten Geschick und Kraft. An der einen Station mussten die Kinder im Trupp (zu zweit) selbst einen Schlauch ausrollen, ein Strahlrohr anschließen und „Wasser marsch“ geben. Das Wasser spritzen machte allen riesig Spaß. An der letzten Station wurde den Kindern ein Teil der technischen Hilfe gezeigt. Mit Hilfe eines Feuerwehrmannes konnten sie Schere und Spreizer bedienen und die Hebekissen ausprobieren.

Im Anschluss daran traf man sich noch einmal im Schulungsraum und die Kinder konnten noch Fragen an die Feuerwehrfrauen und -männer stellen. Da im Unterricht auch schon besprochen wurde, dass man Fett nicht mit Wasser löschen darf, zeigten die aktiven Kameraden zum Abschluss noch eine Fettexplosion. Hier bekamen die Kinder eindrucksvoll zu sehen, warum man Fett nicht mit Wasser löschen darf.

Dass man dann noch mit Feuerwehrautos zurück zur Schule gefahren wurde, war für alle Kinder eines der vielen Highlights. Kinder, Lehrerinnen und Feuerwehrangehörige waren sich einig, dass es sich um einen gelungenen Morgen handelte, der allen Spaß gemacht hat.
Nachricht vom 20.04.2016 www.ak-kurier.de