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Karl May Festspiele sind eine Reise wert
Die Verbandsgemeinde Gebhardshain führte mit viel Erfolg die erste Ferienspaßaktion für Kinder in diesem Jahr durch. Elspe war das Ziel und dort gab es viel zu erleben. Gesprächsstoff und Erinnerungen für viele Wochen.
Ein Erinnerungsfoto gehörte dazu. Foto: VGGebhardshain. Die erste Ferienspaßaktion der Verbandsgemeinde Gebhardshain startete mit einem voll besetzten Bus in Richtung Elspe zu den Karl May Festspielen. Nach eineinhalbstündiger Fahrt erreichte die Reisegruppe bei schönem Wetter das Gelände. In Gruppen eingeteilt, wurde zuerst die Stunt- und Pyrotechnikshow „Nachts im Saloon“ besucht. Nachts im Museum/Saloon erwachten auf einmal die Figuren zum Leben und verhinderten einen geplanten Einbruch. Tolle Stunteinlagen folgten und witzige Szenen brachten das Publikum zum lachen und staunen.

Anschließend ging es zur Rodeo-Show. Sehr eindrucksvoll wurde demonstriert, wie die sensiblen Fluchttiere für ihre Tricks trainiert werden und wie Mensch und Tier dabei harmonieren. Die Pferde gingen ohne Angst über, unter und durch das Feuer.

Nach der Show konnten sich die Gruppen ein schönes Plätzen für einen Imbiss suchen.
Schöne Sitzgelegenheiten und Stände luden zum Verweilen ein. Wer wollte, konnte jetzt noch die Music-Show „Dreams and Memories“ besuchen. Die Besucher wurden mit einer stimmungsvollen Mischung aus Show, Gesang und Tanz auf eine musikalische Entdeckungsreise entführt.

Nach einer kurzen Stärkung strömten nun alle Gruppen zum Höhepunkt des Tages zur großen Naturbühne. Dort wurde die spannende Inszenierung „Im Tal des Todes“ aufgeführt. Die Geschichte: An der Grenze zu Mexico treiben der Gangster Leflor und seine Bande ihr verbrecherisches Unwesen. Sie überfallen Weiße und Indianer und verschleppen sie in ihr Quecksilberbergwerk, wo die wehrlosen Opfer elend zugrunde gehen.
Winntetou und Old Shatterhand gelingt es nach einer dramatischen Jagd, die Banditen zu überwältigen und die Gefangenen zu befreien. Im spannenden Finale erschütterte ein gigantisches Erdbeben die Bühne, der Vulkan bricht aus und das komplette Bergwerk fliegt in die Luft. 60 Darsteller, 40 Pferde sowie die Spezialeffekte sorgten für spannende und dramatische Momente.

Kurz nach 17 Uhr wurde nach einem aufregenden Tag die Heimreise angetreten. Auf der Rückfahrt sorgte das Erlebte für viel Gesprächsstoff.
Nachricht vom 28.07.2016 www.ak-kurier.de