AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Region
Altenkirchen ist für den Kreisheimattag bestens gerüstet
Die Kreisstadt Altenkirchen hat sich herausgeputzt und Petrus scheint den Organisatoren und Vereinen zum Kreisheimattags-Wochenende gewogen zu sein: Sonnenschein und angenehme Temperaturen sind angekündigt und belohnen hoffentlich den Aufwand der Organisatoren und mehr als 1000 Mitwirkenden. Alle, Organisatoren und Mitwirkende, freuen sich auf ein friedliches und fröhliches Heimatfest mit vielen Gästen.
Altenkirchen. Ökumenischer Gottesdienst, Böllerschüsse, Fassanstich und Bergkapellen eröffnen den Kreisheimattag in Altenkirchen am Sonntag, 11. September. Der Auftakt findet vor der Christuskirche Altenkirchen statt.

Am Sonntag, 11. September, um 9.15 Uhr ist es soweit. Dann startet mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Evangelischen Christuskirche der neunte Kreisheimattag in der Kreisstadt Altenkirchen. Nach dem Gottesdienst um etwa 10.15 Uhr werden Landrat Michael Lieber und der Altenkirchener Stadt- und Verbandsgemeinde-Bürgermeister Heijo Höfer zusammen mit dem polnischen Landrat Maciej Sonik aus dem Partnerkreis Krapkowice die Menschen zum neunten Kreisheimattag offiziell „Willkommen“ heißen und ihre Grußworte sprechen. Im Anschluss daran erfolgt auf dem Platz der Christuskirche der offizielle Eröffnungsakt.

Um 10.30 Uhr stehen die zwei obligatorischen Bierfässer der heimischen Brauereien zum Fassanstich bereit und es werden bunte Luftballons übergeben, die nach dem Abfeuern von drei Böllerschüssen in die Luft steigen. Die Böllerschüsse eines Schützenmeisters aus Katzwinkel, stellvertretend für die vielen Schützenvereine im Kreis, künden dann den offiziellen Start des Tags lautstark an. Im Anschluss wird ganz traditionell musiziert und vom Schlossplatz zur Bühne vor der Kreisverwaltung marschiert.

Die Bergkapellen Birken-Honigsessen und die Bindweider Bergkapelle werden unter anderem mit „Glück Auf“ in Richtung Kreisverwaltung marschieren, wo sich die beiden Bühnen des Kreismusikverbandes befinden und dort weiter aufspielen. Der auch als „Eisenland“ bezeichnete Kreis Altenkirchen, einst mit Eisenerzen, Gruben, Hütten und Walzwerken bestückt, knüpft damit musikalisch beim 200. Geburtstag an seine montane Industrievergangenheit an, die ihn bis heute prägt. Wer es dann lieber modern mag, kann an den Bühnen auf dem Marktplatz, an der Stadthalle, im Spiegelzelt und vor der Musikschule weitere Beiträge finden sowie durch die acht Themen-Meilen flanieren.

Die Fachgeschäfte in Altenkirchen öffnen um 13 Uhr, und haben sich bestens auf die Besucher eingerichtet. In Altenkirchen kommt am Sonntag jeder auf seine Kosten, Unterhaltung, Informationen, Vorführungen, leckere Speisen und Getränke und vieles mehr kann man genießen.

Ganz klar, auch in Altenkirchen gilt für eine solche Großveranstaltung das bundesweit vorgeschriebene Sicherheitskonzept. Organisatoren und Veranstalter sowie die Polizei haben sich damit im Vorfeld intensiv beschäftigt. Es gab mehrere Sitzungen, denn die Sicherheit der Besucher und vielen Mitwirkenden hat Priorität, das betrifft den Samstagabend und den Sonntag gleichermaßen. Es wird verstärkt kontrolliert werden, das betrifft auch mitgeführte Rücksäcke und am Sonntag gibt es auf den Meilen eine verstärkte Polizeipräsenz. Für die PI Altenkirchen gilt an diesen Tagen natürlich auch die Aufstockung der diensttuenden Einsatzkräfte. Des Weiteren sind private Security-Dienste im Einsatz.

Bereits am Vorabend des Kreisheimattages wird es beim Open-Air Konzert auf der Bühne vor der Kreisverwaltung ab 18 Uhr mit Bands rockig zugehen und um 19.30 Uhr spielt für Liebhaber der sinfonischen Musik das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz in der Eventhalle Burg Wächter Matchpoint des Hotels Glockenspitze. Auch hier gelten für beide Veranstaltungen verstärkte Kontrollen, die Besucher sollten sich darauf einstellen. (PM KV/hws)
Nachricht vom 09.09.2016 www.ak-kurier.de