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DJJV-Bundeslehrgang in Daaden gut besucht
"Abwehr von Bedrohungen mit der Kurzwaffe", so lautete das Thema des Bundeslehrganges des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV), welcher am Samstag, 18. Februar in Daaden abgehalten und vom Daadener Judo- und Ju-Jutsu Verein ausgerichtet wurde. 40 Teilnehmende lernten unter Anleitung.
Bedrohungen mit einer Waffe erkennen und abwehren. Fotos: VereinDaaden. Aufgrund der gestiegenen Zahl der sogenannten "Kleinen Waffenscheine" in der Bevölkerung und der damit einhergehende legale Besitz von Schreckschusswaffen wurde das Lehrgangsthema bewusst und sozusagen aus aktuellem Anlass ausgewählt.

Carsten Zimmermann, Leiter der AG Selbstverteidigung im DJJV, konnte den 40 Teilnehmern aus Rheinland-Pfalz, Hessen und NRW einiges beibringen. Nach kurzer Begrüßung durch Andreas Kolbe (6. Dan Ju-Jutsu, Referent für Schulung und Technik im JJVRP) ging es los:
Zunächst wurden in einem Theoriepart unter anderem auf die Konfliktphasen (Pre Konflikt-, Konflikt-, und Post Konfliktphase), das Colour-Code-Modell von Jeff Cooper, das Erkennen von und Entziehen aus bedrohlichen Situationen sowie auf Aspekte der Notwehr eingegangen.
Anschließend ging es nach einem kurzen aber anstrengendem warm-up in die Praxis.

Hier wurde von Zimmermann Schritt für Schritt an die Abwehr verschiedener Bedrohungssituationen mit der Pistole herangeführt. Alle Teilnehmer, neben Ju-Jutsuka auch Sportler aus dem Krav Maga und Kung Fu, konnten die relativ einfachen Abwehrhandlungen gut und schnell umsetzten.

Zum Ende hin wurde nochmal die Anwendung unter Stress simuliert, nachdem es für die Teilnehmer nach jeweils 30 Sekunden Skippings, Liegestützen und Drehungen um die eigene Achse mit gesenkten Kopf galt, du zuvor trainierten Bedrohungssituationen abzuwehren.
Gegen 18 Uhr ging der vierstündige Lehrgang zu Ende und alle Teilnehmer konnten leicht erschöpft aber mit viel neuem Wissen nach Hause fahren.
 
Nachricht vom 20.02.2017 www.ak-kurier.de