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Brennende Küche fordert Einsatz von zwei Feuerwehren
Die Feuerwehr Hamm/Sieg wurde am Freitag gegen 11 Uhr durch die Leitstelle Montabaur zu einem Küchenbrand in Nisterbrück alarmiert. Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Hamm löste kurz darauf Alarm für die Feuerwehr Wissen und die dortige FEZ aus. Bei dieser Nachalarmierung ging es in erster Linie darum, so schnell wie möglich am Einsatzort zu sein.
SymbolfotoRoth/Nisterbrück. Am Freitag, 3. März löste die Leitstelle Montabaur gegen 11 Uhr Alarm für die Feuerwehr Hamm/Sieg aus. Gemeldet war ein Küchenbrand ohne Menschenrettung. Der zuständige Einsatzleiter, Christian Brenner, stellvertretender Wehrleiter in Hamm, ließ vorsorglich die Feuerwehr Wissen durch die Feuerwehreinsatzzentrale Hamm nachalarmieren. Für die Wissener Wehr lag der Einsatzort fast um die Ecke.

Bei Eintreffen der Feuerwehren waren Rettungsdienstmitarbeiter, die Besatzung des Rettungswagens, bereits tätig geworden. Sie hatten geistesgegenwärtig die brennende Dunstabzugshaube mit einem Pulverlöscher bearbeitet. Wie Brenner sagte: "Das hat dafür gesorgt, dass der Einsatz glimpflich abging." Die Bewohnerin musste mit Verbrennungen an der Hand und dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Altenkirchen gebracht werden.

Die verrauchte Wohnung wurde durch die Einsatzkräfte belüftet. Über die Höhe des Sachschadens liegen keine Erkenntnisse vor.

Vor Ort waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei die Feuerwehren Hamm und Wissen mit rund 28 Kräften. (kkö)
Nachricht vom 03.03.2017 www.ak-kurier.de