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Koblenz Marathon 2017 kann nicht genehmigt werden
Der Koblenz Marathon konnte – zum Bedauern des Leichtathletik-Verbandes Rheinland – nicht genehmigt werden, da an diesem Termin ein anderer Lauf, innerhalb der 50 km Grenze, den Vorrechtstermin besitzt. Die notwendige Zustimmung, um von Seiten des LVR eine Genehmigung zu erhalten, wurde von dem mit dem Koblenz Marathon konkurrierenden Laufveranstalter aus dem Westerwald nicht erteilt.
Koblenz. Das Präsidium des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) hat in seiner jüngsten Sitzung gemeinsam mit den für Laufveranstaltungen in Koblenz zuständigen Kollegen des Verbandes den am 3. September anstehenden Koblenzer Stadtmarathon thematisiert. Hintergrund sind die unterschiedlichsten Meldungen aus der rheinland-pfälzischen Laufszene.
Die Absage bedauert der LVR sehr, da sowohl der Verein Mittelrhein-Marathon e.V. als Veranstalter des Koblenz Marathon als auch der LVR selbst die Veranstaltung gerne im ehrenamtlich organisierten Sport gesehen hätten. Wichtig ist die Feststellung, dass die Genehmigung der Stadt Koblenz selbstverständlich an die Vorlage einer Veranstalterhaftpflicht gebunden ist, die somit auch vom Veranstalter erfüllt wird.

Boykottaufrufe einer unter sportlichen Gesichtspunkten organisierten Veranstaltung sind jedoch nicht im Interesse des LVR. Der LVR hofft – zusammen mit dem Veranstalter des Koblenz Marathons -, dass ab 2018 eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Hieran wird bereits im Vorfeld der Terminbörse der Laufveranstalter im Rheinland gearbeitet.
Nachricht vom 06.06.2017 www.ak-kurier.de