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Festakt zum Zehnjährigen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Die Verantwortlichen um den kaufmännischen Direktor des DRK-Verbundkrankenhauses Altenkirchen-Hachenburg, Jürgen Ecker, hatten zum Festakt anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Sporthalle eingeladen. Es konnten viele Gäste aus Verwaltung, Politik und Mitarbeiterschaft begrüßt werden.
Mit Ehrengästen aus der Region wurde der Geburtstag der Kinder- und Jugendpsychiatrie am DRK-Krankenhaus in Altenkirchen gefeiert. Fotos: kköAltenkirchen. Jürgen Ecker, kaufmännischer Direktor des DRK Krankenhauses Altenkirchen-Hachenburg, eröffnete mit seinem Dank an die Erschienenen, besonders an die Chefärztin Dr. med. Andrea Haverkamp-Krois und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Veranstaltung.

Die Begrüßungsrede hielt, in Vertretung von Rainer Kaul, der Geschäftsführer der DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH, Bernd Decker. Er führte aus, dass es ohne die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ersten Stunde nicht möglich gewesen wäre, diese Einrichtung zu der heutigen Anerkennung zu führen. Auch die seinerzeit Verantwortlichen der Verwaltung und Politik hätten hieran mitgewirkt. Er nannte stellvertretend den anwesenden Stadtbürgermeister Heijo Höfer. Er zeigte den Werdegang der Einrichtung auf, im Januar 2007 wurde die Ambulanz eröffnet. Bereits am 1. Mai 2007 konnte die erste Gruppe eingerichtet werden, deren Behandlungsplätze sofort alle vergeben gewesen seien, so Becker weiter. Durch die sehr gute Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik und Trägergesellschaft sei es möglich gewesen in recht kurzer Zeit diese Einrichtung zu etablieren.

Die zuständige Landesministerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Landesregierung und besonders der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die Landesregierung wird diese und die gleichartigen Einrichtungen im Land weiter unterstützen. "Wir wollen", so Bätzing-Lichtenthäler, "möglichst wohnortnahe Betreuung erreichen. Dies sei ein ehrgeiziges aber machbares Ziel“.

Michael Lieber, Landrat des Kreises, und Heijo Höfer, Stadtbürgermeister Altenkirchen, überbrachten die Glückwünsche und den Dank ihrer Verwaltungen und so beide in ihren Grußworten, es soll die Abteilung weiterhin bestmöglich unterstützt werden. Lieber stellte hierbei fest, das die Verbindungen zwischen dem Bereich Jugendhilfe auf Kreisebene und der Einrichtung schon sehr gut ist aber man diese noch weiter intensivieren könne.

Der neue Vorsitzende des Fördervereins DRK Krankenhaus Altenkirchen, Dr. med. Peter Enders, nannte die Kinder- und Jugendpsychatrie einen wichtigen und heute anerkannten Zweig in der medizinischen Versorgung. „Vor 30 Jahren wurden Betroffene oft ausgegrenzt und stigmatisiert. Dies zeigt auch die Tatsache, dass erst 1954 in Marburg der erste Lehrstuhl eingerichtet wurde“, so Enders weiter. „Es ist ein Glücksfall für eine solche Einrichtung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben, die, teilweise bereits seit der Eröffnung, mit soviel Engagement tätig sind“, sagte Enders.

Als letzte Rednerin trat dann die Chefärztin, Dr. med. Andrea Haverkamp-Krois, an das Mikrofon. Sie bedankte sich für die Glückwünsche, die Sie aber gerne an ihr Team weitergebe. Sie ging dann in Ihrer Rede darauf ein, das im Bereich der Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern, für die es kaum Plätze im Land gibt, noch viel zu tun sei. Haverkamp-Krois hierzu: „Wir, damit meine ich uns alle die medizinisch und betreuerisch Tätigen, wünschen uns hier mehr Unterstützung. Sicher ist dies ein Bereich der kaum bekannt ist, aber leider leiden bereits die Jüngsten unter Problemen“, so Haverkamp-Krois weiter.

Ecker beschloss dann den Festakt, der musikalisch durch Mitglieder der Kreismusikschule umrahmt wurde, und lud die Gäste zu den Fachvorträgen sowie den Workshops ein. (kkö)
   
Nachricht vom 25.06.2017 www.ak-kurier.de