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Kultur
Proben für "Bach-Pojektchor" starten
Der "Bach-Projektchor" hat seine Probenarbeit aufgenommen. Mit dem ehrgeizigen Chorprojekt wollen Sängerinnen und Sänger aus nah und fern das "Weihnachtsoratorium" einstudieren und am 13. Dezember in St. Ignatius in Betzdorf aufführen.
Probenbeginn des „Bach-Projektchores“

Betzdorf. Mit einem ehrgeizigen Chorprojekt wollen Sängerinnen und Sänger aus nah und fern sich zusammenfinden, um Bachs schönstes Chor- und Orchesterwerk, das "Weihnachtsoratorium" einzustudieren. Lernfähige Frauen und Männer mit guter Stimme sind eingeladen, an diesem außerordentlichen Chorprojekt teilzunehmen. Proben finden ab sofort dienstags um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Bruche, mittwochs um 19 Uhr im Bürgerhaus Birken und freitags um 20 Uhr in der Gastwirtschaft "Zum Grünem Baum" in Betzdorf statt. Die Aufführung des Weihnachtsoratoriums findet am 13. Dezember 2009 (dritter Advent) um 17 Uhr in der Pfarrkirche "St. Ignatius" Betzdorf statt. Die russische Kammerphilharmonie Moskau und bekannte Solisten begleiten den Projektchor.
Das Weihnachtsoratorium, BWV 248, ist ein Zyklus von sechs Kantaten für Soli, gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die sechs Kantaten waren ursprünglich für die sechs Gottesdienste zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag und dem Dreikönigstag bestimmt und wurden zum ersten Mal in den Weihnachtsgottesdiensten 1734/1735 in der Thomaskirche in Leipzig vom Thomanerchor aufgeführt. Das Weihnachtsoratorium zählt zu den berühmtesten geistlichen Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Es wird heute zur Advents- und Weihnachtszeit häufig aufgeführt.
In der ersten Kantate geht es um die Darstellung der Geburt Jesu. Die Christenheit preist seine Ankunft mit Pauken und Trompeten und jubelndem Eingangschor. Weiter handelt dieser Teil davon, dass Maria und Joseph durch ein Gebot des Kaisers Augustus gezwungen waren, ihre Heimat Galiläa zu verlassen und sich in Josephs Geburtsort Bethlehem zählen zu lassen.
Die zweite Kantate handelt von der Nachricht der Geburt Jesu an die Hirten. In der Nacht erscheint zum Schrecken der Hirten ein Engel und verkündet die Geburt Christi.
Die dritte Kantate schließt die eigentliche Geschichte der Weihnachtsnacht mit der Anbetung durch die Hirten im Stall zu Bethlehem. Nachdem sich die Vorhersage des Engels bestätigt, verbreiten die Hirten die Nachricht weiter. Der Evangelist berichtet von der fröhlichen Umkehr der Hirten. Das Weihnachtsoratorium schließt mit der Wiederholung des Eingangschors "Jauchzet, frohlocket" mit Pauken und Trompeten und jubelndem Chor.
Auskünfte erteilt Dekanatskantor Luis Perathoner, Telefon 02741/972 820, E-Post: perathoner-musik@t-online.de.
Nachricht vom 25.06.2009 www.ak-kurier.de