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Restlos genießen: Foodsharing Altenkirchen sucht Mitstreiter
30 Prozent der Lebensmittel landen in Deutschland auf dem Müll. Immerhin 10.000 Tonnen Nahrungsmittel hat Foodsharing schon „gerettet“. Auch in Altenkirchen sollen zukünftig Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt werden. Es werden Mitstreiter/innen gesucht.
Altenkirchen. Foodsharing Altenkirchen schließt Kooperationen mit Supermärkten, Bäckereien, Cafés und Restaurants. Ehrenamtliche holen Brötchen vom Vormittag, angestoßenes Gemüse, Produkte über dem Mindesthaltbarkeitsdatum ab und verteilen diese weiter.

Dafür werden Helfer gesucht: Menschen, die ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung setzen wollen und dabei von hochwertigen Nahrungsmitteln profitieren. Ob sie selbst, ihre Freunde oder Bedürftige die Lebensmittel essen, ist den Abholern überlassen – nur Wegwerfen und Weiterverkaufen ist verboten! Da Foodsharing als Gruppe von Privatpersonen weniger gesetzlichen Vorgaben unterliegt, ist die Initiative eine ideale Ergänzung zu den Tafeln. Um ein Konkurrenzverhältnis zu verhindern, steht die Foodsharing-Gruppe in engem Kontakt mit der Altenkirchener Tafel.

Damit Foodsharing nach Koblenz, Bonn, Troisdorf und Eitorf auch Altenkirchen erobert, braucht es nun engagierte Westerwälder. Sie sind dazu aufgerufen, sich unter https://foodsharing.de zu registrieren. Über diese Plattform werden die Abholungen koordiniert. Dass die Abholungen von Mal zu Mal abgesprochen werden, ermöglicht den Unterstützern maximale Flexibilität und eine gute Vereinbarkeit mit Familie und Beruf.

Wer Fragen hat, wende sich an Johanna Rohde (0157/58312768, altenkirchen.westerwald@lebensmittelretten.de) oder komme zu den Info-Veranstaltungen am Dienstag, den 30. Januar, 17.30 Uht, im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen und am Freitag, den 2. Februar, 19 Uhr im UNIKUM Altenkirchen.
Nachricht vom 29.12.2017 www.ak-kurier.de