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WEISSER RING e.V. warnt vor K.O.-Tropfen
In der jetzt beginnenden Karnevalszeit wird fröhlich und viel gefeiert, In Zelten, in Kneipen, Discos und bei den Umzügen auf den Straßen. Dabei kommen leider auch immer wieder Fälle vor, wo Opfer durch sogenannte K.O.-Tropfen willenlos gemacht werden. Die Opferschutzorganisation "Weisser Ring" mahnt zur Vorsicht
Kreisgebiet. Zu Beginn der Karnevalszeit warnt die Opferschutzorganisation WEISSER RING e.V. vor den so genannten K.O.-Tropfen. Diese farb-, geruchs- und geschmacksneutralen Betäubungsmittel kommen in Kneipen, Diskotheken und bei Großveranstaltungen zum Einsatz. Dabei wird den Opfern, wenn gefeiert wird und eine ausgelassene Stimmung herrscht, die Tropfen mit dem Ziel ins Getränk gemischt, diese kurzzeitig orientierungs-, hilf- oder willenlos zu machen. So wird es dem Täter leichtgemacht, sein Opfer zu bestehlen oder sexuell zu missbrauchen.

K.O.-Tropfen sind nur kurze Zeit im Blut nachweisbar. Aus Scham oder Unwissenheit bleiben viele Opfer im Verborgenen und nehmen keine professionelle Hilfe in Anspruch.

Ein wirksamer Schutz gegen K.O.-Tropfen besteht darin, sein Getränk nicht unbeobachtet zu lassen und im Zweifel unausgetrunken stehen zu lassen, keine offenen Getränke von Fremden anzunehmen, bei Übelkeit oder Schwindel sofort Freunde, Bekannte oder das Personal um Hilfe zu bitten und bei Verdacht direkt die Notfallambulanz oder einen Arzt aufzusuchen. Im Zweifelsfall ist immer die Polizei oder der Rettungsdienst anzurufen.

Der WEISSE RING unterstützt mit konkreten Handlungsmöglichkeiten im Falle des K.0.-Tropfen-Missbrauchs. Für Veranstalter hält die Außenstelle Altenkirchen umfangreiches Info-Material (u.a. zum Getränkeschutz) vor.

Ansprechpartner für den WEISSEN RING e.V. im Kreis Altenkirchen ist Dieter Lichtenthäler (T. 02741 935216 bzw. dieter.lichtenthaeler@t-online.de).
Nachricht vom 24.01.2018 www.ak-kurier.de