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48 belgische Skiurlauber saßen an der A 3 fest
Die Fahrt in den Skiurlaub endete für 48 Belgier schon im Westerwald: Aufgrund eines technischen Defekts musste ihr Reisebus kurzerhand auf dem Standstreifen an der A 3 bei Heiligenroth stehen bleiben. Die Berufsfeuerwehr Koblenz sorgte dafür, dass die Reisenden zunächst unversehrt zum nächsten Rastplatz kamen.
Die gestrandeten belgischen Urlauber wurden von der Koblenzer Berufsfeuerwehr zum nächsten Rastplatz nach Limburg gebracht. (Foto: Verkehrsdirektion Koblenz)Heiligenroth. Aufgrund eines technischen Defektes kam ein belgischer Reisebus in der vergangenen Nacht (31. März) gegen 0.15 Uhr auf der Bundesautobahn A3 bei Heiligenroth in Fahrtrichtung zum Stehen. Die 48 Reisenden waren auf dem Weg in den Skiurlaub, als die Kupplung des Reisebusses versagte und dieser somit nicht mehr fahrbereit war. Die Autobahn war zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Reiseverkehrs stark befahren. Die Gefahrenstelle lag kurz hinter einer Kuppe und war somit nicht nur aufgrund der Dunkelheit schwer zu erkennen. Der Bus konnte darüber hinaus nicht mit den Reisenden abgeschleppt werden, so dass eine schnelle und effektive Lösung gefunden werden musste, um die Reisenden aus dem Gefahrenbereich zu bekommen.

Ein Anruf bei der Berufsfeuerwehr Koblenz führte zur Lösung, sie stellte kurzerhand ihren Mannschaftsbus zur Evakuierung der Reisenden mit zwei Feuerwehrleuten zur Verfügung. Die beispielhafte Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Koblenz und der Polizeiautobahnstation Montabaur führte zum Ziel, die Reisenden konnten in kurzer Zeit die Gefahrenstelle verlassen und wurden an den nächsten Rastplatz in Limburg gebracht. Die Autobahnpolizei Montabaur bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. (PM)
Nachricht vom 31.03.2018 www.ak-kurier.de