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Bildungsfahrt führte nach Venedig
Venedig war Ziel der Osterferien-Bildungsfahrt der Jugendpflegen Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen. Und es gab all das, was man in jedem Venedig-Film geboten bekommt: Markusplatz, Rialtobrücke, Dogenpalast, Markusdom, die die Glasinsel Murano und, und, und - 47 Jugendliche und acht Betreuer gingen auf die Tour über die Alpen.
Besuchten die „eigentümlichste Stadt der Welt“: Die Teilnehmer der Osterferien-Bildungsfahrt der Jugendpflegen Betzdorf-Gebhardshain und Kirchenin venedig. (Fotos: Veranstalter)Betzdorf/Gebhardshain/Kirchen. „Der Weg ist das Ziel“: So könnte fast schon das Motto der Osterferien-Bildungsfahrt der Jugendpflegen Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen gelautet haben, die diesmal mit einer außergewöhnlichen 13-stündigen Zugfahrt startete. Stets Venedig als Hauptziel vor Augen, ging es für die 47 Jugendlichen mit acht Betreuern nach einer Fahrt im ICE von Frankfurt nach München zunächst im Eurocity quer über die Alpen. Der kurze Stopp am Brennerpass in 1.600 Meter Höhe wurde zur Schneeballschlacht genutzt, bevor es dann durch Südtirol und an Verona vorbei weiter Richtung Lagunenstadt ging. In Venedig Mestre - ein Stadtteil Venedigs auf dem Festland - angekommen, wurde das neue „A&O Hostel Venezia“ als Unterkunft bezogen, das mit modernster Ausstattung begeisterte.

Das muss eine Filkuliss sein!
„Ist das hier Realität oder eine Filmkulisse“ fragten sich die Jugendlichen verblüfft, als sie nach einer weiteren Zugfahrt über den Verbindungsdamm endlich im Kern der Stadt der Liebe standen. Häuser direkt am Wasser, Brücken darüber und Boote, Schiffe und Gondeln darauf – toll! Erster Touri-Stopp: Rialtobrücke. Auf dem Rückweg wurde die Bahnhofssuche eine ganz eigene Herausforderung, so dass selbst die Reiseleiter Ingo Molly und Marc Rosenkranz „Google Maps“ als Navigationsmittel zur Hilfe nehmen mussten. Doch der Ausweg aus dem Irrgarten der zahlreichen kleinen Gassen wurde gefunden und die Gruppe konnte getrost vollzählig an der informativen Stadtführung am Folgetag teilnehmen. Die einheimischen Reiseführer Jose und Rita brachten die Besonderheit der Stadt näher und resümierten: „Venedig ist die eigentümlichste Stadt der Welt“. Über den Markusplatz ging es zur Seufzerbrücke, am Dogenpalast vorbei in den Markusdom und durch die zahlreichen kleinen Gassen zur Rialtobrücke. Einfach nur sympathisch, wie Reiseführerin Rita die Gruppe darauf aufmerksam machte, wie ihre Nachbarin Maria, ihre Wäsche von Fenster zu Fenster über der Gasse aufhing.

Bildungsfahrten: Fortsetzung folgt
Ab Mittag hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Inselgruppe per Vaporetto - die Wasserbusse, die das öffentliche Verkehrsmittel der Stadt schlechthin darstellen - zu erkunden. Ob über den Canal Grande oder nach Lido (Strandinsel), die Glasinsel Murano und die besonders sehenswerte Insel Burano: das Ticket wurde ausgiebig genutzt. Ein Tipp der Reiseführer war die Aussichtsterrasse auf dem Kaufhaus direkt an der Rialtobrücke. Bei strahlendem Sonnenschein gab es einen super Ausblick über die Dächer der besonderen Stadt, die noch bis spät in den Abend erkundet wurde. Nach einer kurzen Nacht im Hostel, wurde erneut die Stadt zu Fuß oder per Vaporetto erobert, bevor es am Nachmittag zur Rückfahrt ging. Im vollbesetzten Eurocity bekam die Gruppe die verstärkten Zollkontrollen hautnah mit, denn der Weg über die Alpen ist einer der Hauptflüchtlingsstrecken durch Europa. Im Nacht-ICE ging es weiter Richtung Heimat. Unter dem Motto „Lernen der besonderen Art“ werden die Jugendpflegen Kirchen und Betzdorf-Gebhardshain die Bildungsfahrten aufgrund der großen Nachfrage auch im Jahr 2019 fortsetzen. Dann geht es in die Weltmetropole London. Weitere Informationen zu Fahrten und Angeboten der Jugendpflegen gibt es unter jugendpflege@vg-bg.de oder 02741 291423.(PM)


 
Nachricht vom 12.04.2018 www.ak-kurier.de