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Kinderschutzbund setzte in Altenkirchen ein Zeichen
Sie sind die Kleinsten und brauchen die meiste Zuwendung. Dabei ist es erschreckend, in welchem Maß in der Bundesrepublik Kinder von ihren Eltern vernachlässigt werden. Um hier ein deutliches Zeichen zu setzen, fanden sich die Mitglieder des Altenkirchener Kinderschutzbundes am Freitag auf dem Marktplatz der Kreisstadt ein, informierten die Erwachsenen und hatten für die Kinder allerlei Spiele und gutes Essen parat.
Altenkirchen. Der kleine Luca konnte sein Glück fast nicht fassen. Spiele, Spiele und nochmals Spiele. Frei nach dem Motto "Spielen verbieten müsste verboten werden". Schon am frühen Nachmittag, eben zu kindgerechter Zeit, hatte Beate Saddeler-Hassel, stellvertretende Vorsitzende des Altenkirchener Kinderschutzbundes, Kinder und Erwachsene auf dem Marktplatz begrüßt und ihnen einen Überblick darüber gegeben, was die ehrenamtlichen Helfer alles für die Kleinen vorbereitet hatten.
Und das Programm, schon professionell gestaltet, konnte sich sehen lassen. Es begann mit einer Rallye für die Kinder. Da war Geschicklichkeit gefragt, aber auch durch Wissen konnten die Kids punkten. Auch die kulinarische Seite kam nicht zu kurz. Beim Geschmackstest konnten die Kinder dann ausloten, worauf sie gerade Appetit hatten.
Ein Büchertisch lud zum Schmökern ein und wer wollte, durfte sich die Hände orientalisch bemalen lassen. Dazu wurden Trommeln gebastelt. Symbolisch wiesen die Mitglieder des Kinderschutzbundes darauf hin, dass das Trommeln sein muss - wenn man etwas bewegen will.
Die gute Resonanz der Altenkirchener Bevölkerung bewies, dass der Kinderschutzbund durchaus den richtigen Ton angeschlagen hatte - und das nicht nur beim Trommeln. (ww)
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Annette John, stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes, half Jerry (4) und Jonas (11) beim Lösen von kniffligen Aufgaben. Fotos: Werner Wenzel
       
 
Nachricht vom 25.09.2009 www.ak-kurier.de