AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Kultur
„Trio Glissando“ kommt mit Horn, Harfe und Posaune
Waldhorn, Posaune und Harfe in einem Trio. Das klingt außergewöhnlich. Und das ist es auch. Michael Nassauer und Matthias Nassauer sowie Emilie Jaulmes zeigen, wie außergewöhnlich gut die drei Instrumente harmonieren. Als „Trio Glissando“ gastieren sie am 27. Mai in der Birnbacher Kirche. Das Programm umfasst Werke mehrerer Jahrhunderte und verspricht einen abwechslungsreichen Abend.
Emilie Jaulmes, Michael Nassauer und Matthias Nassauer sind das „Trio Glissando“. Am am 27. Mai spielen sie in der Birnbacher Kirche. (Foto: Veranstalter)Birnbach. Das nächste Konzert in der Birnbacher Kirche verspricht ein Highlight im diesjährigen Konzertreigen zu werden: Das „Trio Glissando“ spielt am nächsten Sonntag, dem 27. Mai, um 17 Uhr. Waldhorn, Posaune und Harfe - das klingt im ersten Moment nicht nach einer gängigen Kombination. Zwei strahlende Blechblasinstrumente treffen auf eine zarte, goldene Harfe. Genau das macht aber den Reiz dieses Trios aus: die Verbindung verschiedener Klänge und neuartiger Klangmischungen.

Matthias und Michael Nassauer stammen aus Betzdorf und beschritten beide den Weg des Berufsmusikers. Nach dem Studium in Köln ging Michael Nassauer 1999 zur Philharmonie Südwestfalen, wo er viele Jahre als Solohornist spielte und 2014 zum Intendanten berufen wurde. Sein Bruder Matthias wurde nach dem Studium in Karlsruhe 2005 Soloposaunist der Stuttgarter Philharmoniker. Nicht nur als Musiker, sondern auch als Moderator machte er sich in der Folgezeit einen Namen. Im Mittelpunkt des Ensembles steht Emilie Jaulmes. Die gebürtige Französin studierte unter anderem in Detmold und den USA Harfe und ist seit 2006 Soloharfenistin der Stuttgarter Philharmoniker. Inzwischen konzertiert sie darüber hinaus auch mit zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Spitzenorchestern. Soloauftritte in aller Welt und CD-Einspielungen runden das Bild einer Meisterin ihres Faches ab. Das Programm umfasst Werke mehrerer Jahrhunderte und verspricht einen abwechslungsreichen Abend.

Der Bogen spannt sich vom gefeierten Barockkomponisten Antonio Vivaldi bis zu Astor Piazollas berühmtem „Oblivion“, und von Auszügen aus der Oper „Carmen“ bis zu Smetanas allseits bekannter „Moldau“ und bekannten Melodien wie „What a wonderful world“. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten. (PM)
Nachricht vom 22.05.2018 www.ak-kurier.de