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SPD: "Innere" in Wissen unverzichtbar
Die "Innere" am St.-Antonius-Krankenhaus in Wissen ist für die SPD in Stadt- und Verbandsgemeinderat unverzichtbar. Das machen die Sozialdemokraten in einer Presseerklärung deutlich.
Wissen. SPD-Verbandsgemeinde- und Stadtratsfraktion sehen die neuesten Entwicklungen am Krankenhausstandort Wissen mit größter Sorge. Für den Erhalt des Mittelzentrums Wissen sei es sehr entscheidend, ob weiterhin eine vollwertige "Innere" und nicht nur die notärztliche Versorgung in Zukunft gewährleistet ist. So bedeutsam die fachliche Ausrichtung mit der Psychiatrie für das St. Antonius-Krankenhaus sei, so wichtig sei es, dass eine Akutversorgung für internistische Medizin in der Stadt vorhanden ist. Die Sozialdemokraten erinnern daran, dass es in Wissen zwei Seniorenheime gibt, deren Bewohner auf eine solche Versorgung verstärkt angewiesen seien. Falls es außerdem zu einer Erweiterung mit gerontopsychiatrischer Abteilung komme, werde auch hier ein Bedarf für die älteren Menschen vorhanden sein. Nicht außer Acht zu lassen sei zudem, dass bei Wegfall der 60 Betten auch Arbeitsplätze in der Region betroffen sein würden.
Die SPD fordert deshalb von Bürgermeister Michael Wagener, nicht schon im Vorfeld den Erhalt der Inneren Station aufzugeben. Genauso wie sich die Mehrheitsfraktion im Kreistag für den Erhalt der Chirurgie in Altenkirchen einsetze, müssten mit dem hiesigen Träger die Bedingungen für Wissen klargestellt werden. Die SPD erwartet ebenso von Wagener, dass er als DRK-Ortsvorsitzender seinen ganzen Einfluss für den Notarzt-Standort Wissen geltend macht. "Da darf nicht dran gerüttelt werden", macht Fraktionsvorsitzender Josef Schwan deutlich.
Nachricht vom 03.11.2009 www.ak-kurier.de